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Die Literatursoziologin Carolin Amlinger über das Aufkommen eines demokratischen Faschismus, die destruktive Freude am Chaos und welche Rolle „Petromaskulinität“ dabei spielt.
Ilija Trojanow hat in einem vergessenen Klassiker die Blaupause für aktuelle politische Entwicklungen entdeckt: eine rabenschwarze Satire – realistischer, als einem lieb sein kann.
Dmitrij Kapitelman erzählt in „Russische Spezialitäten“ von den Verwerfungen zwischen einer putintreuen Mutter und ihrem proukrainischen Sohn. An diesem Mittwoch liest er in Stuttgart.
Ursula Krechel entwickelt in ihrer Dankesrede für den Büchner-Preis eine Poetik des Verborgenen – und lüftet ein Geheimnis.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat in Marbach das Schiller-Nationalmuseum wiedereröffnet – und eine programmatische Rede gehalten.
Das Schiller-Nationalmuseum in Marbach wird mit einer neuen Dauerausstellung wiedereröffnet: „Schiller!“ zeigt den Dichter im Kontext seiner Zeit. Was Besucher erwartet.
Florian Illies hat im Stuttgarter Literaturhaus sein neues Buch über die Familie Mann im französischen Sanary vorgestellt: pointensicher – aber Fragen bleiben offen.
Nach zwölf Jahren meldet sich Thomas Pynchon mit einer wilden Romanrevue über die 1930er Jahre zurück. Aber aus der „Schattennummer“ der Geschichte tritt die Gegenwart ins Licht.
Nach der Dankesrede des Friedenspreisträgers Karl Schlögel müsste allen klar geworden sein, was in Europa die Stunde geschlagen hat – und was man von der Ukraine lernen kann.
Ein Spaziergang über die Frankfurter Buchmesse zwischen geistigem Vampirismus und Romantacy an die Problemzonen der Welt – und am Ende wird alles gut.
Der in Frankfurt erwartete Literaturnobelpreisträger bleibt aus, dafür präsentiert sich das Gastland Philippinen mit einem Nationalautor, der schon einmal Heidelberg bedichtet hat.
Dorothee Elmigers Roman „Die Holländerinnen“ ist mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden. Manche Triumphe sind unauflöslich mit dem Scheitern verknüpft.
Entdeckungen im Deutschen Literaturarchiv: Der Band „Rilke zeichnet“ führt erstmals vor Augen, was die Ausdruckskunst eines der bedeutendsten Lyriker der Moderne stimuliert hat.
Die Frankfurter Buchmesse ist ein Forum der Meinungsfreiheit. Doch die lässt sich trefflich missbrauchen, beobachtet Stefan Kister.
Der ungarische Schriftsteller László Krasznahorkai erhält den Nobelpreis für Literatur. In seinem Werk trifft apokalyptische Fantastik auf Szenarien von gespenstischer Aktualität.
In „Wachs“ erzählt Christine Wunnicke vom Leben und Lieben einer Anatomin im Paris des 18. Jahrhunderts – und ist damit heiße Favoritin für den Deutschen Buchpreis.
In seinem neuen Roman blickt der britische Erfolgsautor aus dem Jahr 2119 auf unsere Gegenwart – und auf das, was uns bevorsteht.
Was im Menschen pulst, gärt und spukt: Der Roman „Lázár“ des jungen Schweizer Autors Nelio Biedermann ist das Ereignis dieses Literaturherbsts.
In seinem berührenden Roman „Schwebebahnen“ fliegt der Stuttgarter Autor Hanns-Josef Ortheil zurück in eine Zeit, in der ein junger Außenseiter in der Welt Fuß zu fassen versucht.
Vor ramponierter Naturkulisse inszeniert T.C. Boyle den Konflikt, der die USA auseinandertreibt, als vernichtendes Eifersuchtsdrama. Heilung nicht in Sicht.
Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse hat sich an diesem Montagabend entschieden, wer den Deutschen Buchpreis gewinnt. Diese Romane standen zur Auswahl.
In seinem neuen Roman „Let’s talk about feelings“ zeigt Leif Randt, dass man auch im mittleren Alter eine gute Zeit haben kann. Die Frage ist nur, ob als Spiegelbild oder Satire?
Hannah Lühmann erzählt in ihrem frappierenden Roman „Heimat“ von der großen Versuchung der Regression.
Die Lüge triumphiert, der Populismus gärt – und in Raphaela Edelbauers Roman „Die echtere Wirklichkeit“ kämpfen intellektuelle Guerilleros gegen das postfaktische Zeitalter.
Wenn das Leben ein Reparaturfall zu werden beginnt, geht der Spaß erst richtig los – zumindest in Doris Knechts neuem Roman „Ja, nein vielleicht“.
Leidet die Gesellschaft, wie oft behauptet wird, unter zu viel Moral oder nicht vielmehr unter dem Gegenteil? Die Schriftstellerin Anne Rabe hat dazu eine klare Meinung.
Der französische Literaturnobelpreisträger Patrick Modiano hat dem Labyrinth eines nächtigen Paris ein betörendes Lebenswerk abgewonnen – und seinen jüngsten Roman: „Die Tänzerin“.
Wohin der Expansionskurs Putins führt, hat der Historiker Karl Schlögel schon lange erkannt: Jetzt erhält er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Je weniger es in der Wirklichkeit zu lachen gibt, desto komischer wird sie – zumindest in dem Romandebüt von Nora Osagiobare „Daily Soap“.
„Lilianas unvergänglicher Sommer“: In ihrem aufrüttelnden, mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Buch verarbeitet Cristina Rivera Garza den Mord an ihrer Schwester.
Ursula Krechel erhält mit dem Büchnerpreis die höchste deutsche Literaturauszeichnung. Warum, zeigt ihr Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“, den sie nun in Stuttgart vorstellt.
Genau so fühlt es sich an, das Leben in einer angeschlagenen Gegenwart, wie in dem neuen Roman „Striker“ von Helene Hegemann.
An der Uni Stuttgart hat der baden-württembergische Ministerpräsident über Mittel gegen die autokratischen Bedrohung der Demokratie diskutiert.
In ihrem Roman „Unbehaust“ zeigt die US-amerikanische Autorin Barbara Kingsolver, warum es an der Zeit sein könnte, die Lebensweise, in der man sich eingerichtet hat, zu verlassen.
Die österreichische Autorin Natascha Gangl gewinnt in Klagenfurt den Bachmannpreis. Eindrücke von den 49. Tagen der deutschsprachigen Literatur.
Antje Rávik Strubel erzählt in „Der Einfluss der Fasane“ federleicht vom Kräftemessen zwischen einem übergriffigen Theaterintendanten und einer eifrigen Kulturjournalistin.
Ein bisher unveröffentlichter Roman des großen Nazi-Erklärers der alten Bundesrepublik, Sebastian Haffner – das klingt nach einer Sensation. Oder etwa nicht?
Tilmann Lahme zeigt in seiner Biografie „Thomas Mann – Ein Leben“ um welchen Preis ein schwuler Autor sein Jahrhundertwerk einer repressiven Sexualmoral abgerungen hat.
Martin Mosebach erzählt in seinem Roman „Die Richtige“ vom Zerstörungswerk der Kunst – ein Meisterwerk, was immer das bedeutet.
Künstliche Intelligenzen warten nur darauf, uns zu ersetzen. Die Autorin Emma Braslavsky sieht darin Chancen und Risiken – und verrät, warum Elon Musk nicht zur Romanfigur taugt.
„Supra“ – Nino Haratischvili und ihr Ensemble servieren im Theater Rampe ein georgisches Festessen, an das man noch lange denken wird.
Ein Roman aus der Perspektive von RAF-Terroristin Gudrun Ensslin? Das hat Stephanie Bart gewagt. Eine Begegnung mit einer mutigen Autorin.
Zwischen Bunker und Boxring, Friedhof und Krankenhaus: Das Stuttgarter Literaturfestival lotet Dimensionen des Überlebens aus – bis dem Reporter die Lichter ausgehen.
Der Aufstieg eines kleinen Mannes zu einem großen Künstler: „Was ich von ihr weiß“ von Jean-Baptist Andrea war in Frankreich eine Sensationserfolg – und das mit Grund.
Der polnische Schriftsteller Szczepan Twardoch hat das 2. Stuttgarter Literaturfestival mit einem Blick in den Abgrund der Wirklichkeit eröffnet.
An diesem Mittwoch beginnt das zweite Stuttgarter Literaturfestival. Die Schriftstellerin Nino Haratischwili hat das Programm zusammengestellt
Am Mittwoch, 14. Mai, eröffnet der polnische Autor Szczepan Twardoch das Stuttgarter Literaturfestival. Sein Roman „Die Nulllinie“ zeigt die ungeschützte Wirklichkeit hinter den Nachrichten aus der Ukraine.
Glänzende Oberflächen und abgründige Tiefen: In Rachel Kushners „See der Schöpfung“ vereinigen sich Agententhriller und philosophischer Roman zu einer atemberaubenden Gegengeschichte der Menschheit.
Die Frankfurter Buchmesse ist ein Forum der Meinungsfreiheit. Doch die lässt sich trefflich missbrauchen, beobachtet Stefan Kister.