Baden-Württemberg
: Verbraucherzentrale warnt vor betrügerischen Rechnungen

Die Verbraucherzentrale warnt vor überraschenden Rechnungen von bestimmten Online-Dienstleistern. Was Betroffene wissen müssen.
Von
epd
Stuttgart
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Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany - January 23, 2025: The office of the Consumer Advice Center Baden-Württemberg in Stuttgart. The consumer advice center offers information, advice and support on topics such as consumer protection, fraud cases and legal matters for consumers *** Die Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart. Die Verbraucherzentrale bietet Informationen, Beratungen und Unterstützung zu Themen wie Verbraucherschutz, Betrugsfällen und rechtlichen Angelegenheiten für Verbraucher

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt.

IMAGO/Bihlmayerfotografie
  • Verbraucherzentrale BW warnt vor überraschenden Rechnungen von Online-Dienstleistern.
  • Genannte Anbieter: Novavitalia, Bongo-Chat, Astrolonova und NovaMenstruHilfe – Sitz Hongkong.
  • Viele Betroffene hatten keinen Kontakt, sollen aber über 200 Euro zahlen für Verträge.
  • Anbieter nennen Datum, Uhrzeit, E-Mail und IP als angebliche Belege, Herkunft der Daten unklar.
  • Rat der Verbraucherzentrale: nichts bezahlen, Vertrag schriftlich bestreiten; Mahnungen möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg warnt vor überraschenden Rechnungen von Online-Dienstleistern namens Novavitalia, Bongo-Chat, Astrolonova und NovaMenstruHilfe. Hinter all diesen Diensten stehe die „Margot Brands Limited“ mit Sitz in Hongkong. „Derzeit häufen sich Anfragen und Beschwerden von Menschen, die mit den Anbietern nie Kontakt hatten, aber Rechnungen bekommen“, teilte die Zentrale am Freitag mit. Sie erklärt: „Wer nichts bestellt hat, muss nichts bezahlen.“

Laut der Zentrale schreiben die Dienstleister, dass der Betroffene etwa einen Vertrag für ein Ernährungscoaching abgeschlossen habe und nun über 200 Euro zahlen müsse. „Viele der Verbraucher haben aber keinen Vertrag abgeschlossen“, so die Zentrale weiter. Wenn die Verbraucher dies klarstellen, schicke der Anbieter ein Datum und eine Uhrzeit, zu der der Vertrag angeblich abgeschlossen wurde. „E-Mail-Adresse und IP-Adresse, die für den Vertrag genutzt wurden, sollen die Behauptungen untermauern“, heißt es weiter.

Verbraucherzentrale: Betroffene brauchen gute Nerven

Wie die Anbieter an die Daten gekommen sind, ist unklar. Es liegt die Vermutung nahe, dass es durch Datenlecks oder Datenverkäufe geschehen ist, heißt es in der Mitteilung. Die Beschwerden betreffen den Angaben zufolge nicht nur Ernährungscoachings, sondern auch ein Horoskop-Abo von Astrolonova, ein KI-Assistent namens Bongo-Chat oder ein KI-Coach, der Hilfe rund um Menstruationsthemen verspricht.

Wer gefakte Rechnungen bekomme, sollte nichts bezahlen und den Vertrag schriftlich bestreiten. „Betroffene brauchen dann teils gute Nerven, wenn noch weitere Mahnungen und Zahlungsaufforderungen folgen“, so die Verbraucherzentrale.