Böblingen: Wie der Wald unter dem Klimawandel leidet

Wie geht es dem Wald? Welche Folgen hat der Klimawandel? Diesen Fragen soll beim Böblinger Waldbegang nachgespürt werden.
IMAGO/Jan Eifert/Symbol- Böblingen lädt zum Waldbegang ein – Fokus auf Folgen des Klimawandels für den Wald.
- OB Stefan Belz führt mit Revierförster Paul Erbacher, der zum Jahresende in Rente geht.
- Stationen thematisieren Sturmschäden durch Lothar, Vivien und Wiebke sowie Walderneuerung.
- Am Sandweg-See: Stillgewässer als Beitrag zu Arten- und Biotopschutz.
- Termin: Freitag, 18. September, 15.30 Uhr, Treffpunkt Römerstraße; Ende gegen 17 Uhr mit Austausch.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie geht es dem Böblinger Wald? Welche Folgen hat der Klimawandel, wie wirken sich neue Schädlinge aus und wie reagiert die Forstwirtschaft? Diesen Fragen will der Böblinger Oberbürgermeister Stefan Belz (Grüne) beim diesjährigen Waldbegang auf den Grund gehen.
Als Experten hat er den Revierförster Paul Erbacher, der zum Jahresende nach 38 Jahren im Dienst der Stadt Böblingen in den Ruhestand gehen wird, gewinnen können. An mehreren Stationen entlang der Route will er aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Waldbewirtschaftung thematisieren. Dazu gehören die Auswirkungen der Stürme Lothar, Vivien und Wiebke, die entstandenen Waldschäden sowie die Maßnahmen zur Walderneuerung.
Welche Bedeutung haben Stillgewässer?
Außerdem soll am See entlang des Sandwegs gezeigt werden, welche Bedeutung Stillgewässer für den Arten- und Biotopschutz haben können. Weitere Themen seien neue Schadorganismen, die Folgen des Klimawandels für den Wald sowie die Anpassungsstrategien der Forstwirtschaft, schreibt die Stadt Böblingen in einer Mitteilung.
Auch die Rolle des Stadtwaldes als Naherholungsraum soll zur Sprache kommen. Paul Erbacher werde über den intensiven Austausch mit Waldbesuchern berichten und über geplante Pflegemaßnahmen im Stadtwald informieren.
Treffpunkt an der Römerstraße
Beginn ist am Freitag, 18. September, um 15.30 Uhr. Treffpunkt ist die Zufahrt zum Waldheim Heuweg an der Römerstraße (Radschnellweg). Die Route führt entlang des Sandwegs bis zum Grill- und Spielplatz Spatzensee. Der Weg verlaufe dabei überwiegend auf geschotterten Waldwegen, so die Stadt, und sei bis auf einen kurzen Abstecher in den Wald auch mit Kinderwagen gut begehbar. Die Veranstaltung soll gegen 17 Uhr bei einem Getränk und der Gelegenheit zum persönlichen Austausch ausklingen.
