Engagement in Sindelfingen: Stadt will das Ehrenamt stärken

In Sindelfingen soll ein strategischer Rahmen für die städtische Engagementförderung geschaffen werden.
Marijan Murat/dpa- Sindelfingen erarbeitet eine neue Konzeption zur Förderung des Ehrenamts.
- Ziel ist ein strategischer Rahmen für bedarfsgerechte und nachhaltige Unterstützung.
- Start im September mit Online-Befragung bis Anfang Oktober – zwei Werkstätten folgen.
- Themen sind Bedarfe, Herausforderungen und gemeinsame Ziele für die Zukunft.
- Stadtverwaltung wirkt mit, Abschluss des Prozesses bis ins Frühjahr 2027 geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie kann die Stadt Sindelfingen das Ehrenamt künftig noch gezielter unterstützen? Dieser Frage geht die Stadt in den kommenden Monaten gemeinsam mit Vereinen, Initiativen und Organisationen nach. Ziel ist eine neue Konzeption zur Förderung des Ehrenamts und des bürgerschaftlichen Engagements. Sie soll künftig die Grundlage für eine bedarfsgerechte, zielgerichtete und nachhaltige Engagementförderung in Sindelfingen bilden.
„Das Ehrenamt ist eine tragende Säule unserer Stadtgesellschaft. Mit der neuen Konzeption wollen wir gemeinsam mit den Engagierten herausarbeiten, was sie brauchen, um ihre wichtige Arbeit erfolgreich fortsetzen zu können und sie dabei bestmöglich zu unterstützen“, wird der Oberbürgermeister Markus Kleemann in einer Pressemitteilung zitiert.
Beteiligungsprozess startet im September
Der Beteiligungsprozess startet im September mit einer Online-Befragung, die bis Anfang Oktober läuft. Anschließend werden die Ergebnisse in zwei Engagement-Werkstätten am 24. Oktober und 14. November 2026 gemeinsam vertieft. Im Mittelpunkt stehen zunächst die konkreten Bedarfe und Herausforderungen der Engagierten. Darauf aufbauend sollen eine gemeinsame Perspektive für die Zukunft sowie strategische Ziele und Schwerpunkte für die künftige Engagementförderung entwickelt werden.
Eingeladen sind Vereine, Initiativen und weitere Organisationen aus einem breiten Spektrum des gesellschaftlichen Lebens. Dazu gehören unter anderem Kinder und Jugend, Senioren, Sport, Kultur, Brauchtum, Kirche und Religion, Interkultur und Internationales, Natur und Umwelt, Bevölkerungsschutz sowie Wohlfahrt und Soziales. „Wir wollen nicht nur konkrete Unterstützungsbedarfe erfassen, sondern auch von den Erfahrungen und Ideen der Engagierten lernen und gemeinsam Perspektiven für die Zukunft entwickeln“, so der städtische Ehrenamtsbeauftragte Johannes Baumann.
Auch die Stadtverwaltung bringt ihre Perspektive ein
Neben den ehrenamtlichen Strukturen wird auch die Stadtverwaltung in den Entwicklungsprozess einbezogen. Dabei geht es auch um die Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Ehrenamt künftig effektiver gestaltet werden kann.
Der Entwicklungsprozess soll bis ins Frühjahr 2027 abgeschlossen werden. Anschließend wird die Konzeption dem Gemeinderat zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Sie soll künftig einen strategischen Rahmen für die städtische Engagementförderung bilden und dazu beitragen, die Engagementstrukturen in Sindelfingen langfristig zu stärken.
