Kunstwerke rund um Böblingen
: Lutz Ackermann beendet Schaffen – seine gigantischen Werke hinterlassen Eindruck

Die riesigen Werke des kantigen Charakterkopfs prägen den Kreis Böblingen. Lutz Ackermann hat sein Schaffen beendet, wir zeigen seine gigantischen Skulpturen.
Von
Robert Krülle
Stuttgart
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  • Lutz Ackermann, hier im April 2021, hat auch den Kreisel zwischen Nebringen und Herrenberg gestaltet – weitere Werke in der Bildergalerie.

    Stefanie Schlecht
  • Lutz Ackermann in seinem Kunstgarten in Nebringen 2015

    Helmut Schilling
  • 1972 kaufte Lutz Ackermann das Gelände und machte daraus eine künstlerische Spielwiese

    Stefanie Schlecht
  • Scharfer Blick, klare Kante: Lutz Ackermann an seinem 80. Geburtstag

    Stefanie Schlecht
  • Auch im Umfeld des Nebringer Grundstücks ist viel Kunst geboten.

    Stefanie Schlecht
  • Lebenslange Freundschaft: Lutz Ackermann (rechts) mit dem Altdorfer Maler Hans Bäurle (1931-2024), der genau zehn Jahre älter war, im Jahr 2001.

    Wandel
  • Lutz Ackermann und Hans Bäurle in einer Ausstellung im Landratsamt 2006

    Wandel
  • Der sogenannte Ackermann-Kreisel zwischen Nebringen und Herrenberg

    Helmut Schilling
  • Am 65. Geburtstag im Jahr 2006

    Thomas Bischof
  • Die gigantischen Sicheln am Böblinger Thermalbad erinnern an den Bauernkrieg.

    Kreiszeitung Böblinger Bote
  • Gigantische Kunst im Steinbruch in Ehningen

    Stefanie Schlecht
  • Zu Ehren von Jerg Ratgeb: der Ackermann-Altar an der Herrenberger Stiftskirche

    Helmut Schilling
  • Beliebte Sculptoura-Station: Das „Quadrat“ von Lutz Ackermann steht bei Altdorf

    Thomas Bischof
  • 2014 wurde der mächtige Bildband „Kunst-Kraft-Werk“ vorgestellt.

    Thomas Bischof
  • Bei der Buchpräsentation: Lutz Ackermann (Mitte) mit Mauerwerk-Macher Heinz Stoll (links) und Fotograf Wolfgang Schmidt

    Thomas Bischof
  • Fantastischer Ort: der Skulpturengarten in Nebringen

    Helmut Schilling
  • Hier kann man sich kaum satt sehen.

    Thomas Bischof
  • Das Stipendiaten-Haus ist eines der jüngeren Projekte.

    Thomas Bischof
  • Zum 75. Geburtstag: Lutz Ackermann (links) mit dem genau zehn Jahre älteren Hans Bäurle

    Thomas Bischof
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Mit seinen gigantischen Skultpuren hat der Künstler Lutz Ackermann den Kreis Böblingen geprägt. Die riesigen Bauernkriegs-Sicheln in Böblingen, das Sculptoura-Quadrat bei Altdorf oder die verkreuzten Gestänge am Ehninger Steinbruch – am Werk von Lutz Ackermann lässt sich nicht einfach vorbeigehen. Es hinterlässt Eindruck.

Den 85. Geburtstag feiert Lutz Ackermann nicht im Skulpturengarten

Über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren hat er seinen Skulpturengarten bei Nebringen aufgebaut und weiterentwickelt. 1972 kaufte Lutz Ackermann das dortige Bahnwärterhäuschen und nutzte es zuerst als Atelier. Dann wurde das Gebäude zu seinem Zuhause, ab 1986 erschuf er aus dem es umgebenden Gelände ein Gesamtkunstwerk.

Am vergangenen Montag hat er seinen 85. Geburtstag gefeiert, allerdings nicht in seinem Skulpturengarten, sondern im Pflegeheim. Denn weil Lutz Ackermann an Demenz erkrankt ist, musste er sein künstlerisches Schaffen zuletzt aufgeben. In der Folge wollte er nicht mehr auf dem Areal bleiben und gab auch den Vorsitz seiner Kunststiftung ab.

Der Vorstand der Kunststiftung hat sich nun neu aufgestellt und will den Skulpturengarten wieder stärker öffnen, Führungen und Stipendien anbieten. Holger Wilms ist neuer Vorsitzender, unterstützt von Oliver Hess und Ackermanns Tochter Britt Kühnel.

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