Kleemann gewinnt knapp
: Der Wahlkrimi zum Nachlesen

Markus Kleemann (CDU, 40) hat die Wahl zum Sindelfinger Oberbürgermeister nach einem regelrechten Wahlkrimi gewonnen: Er siegte mit nur 80 Stimmen Unterschied. 
Von
Melissa Schaich
Stuttgart
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Siegreicher Markus Kleemann nach der Bekanntgabe des letzten ausgezählten Wahllokals.

Stefanie Schlecht

Es war ein regelrechter Wahlkrimi in Sindelfingen: Markus Kleemann (CDU, 40) setzte sich mit 80 Stimmen gegen Mitbewerber Max Reinhardt (FDP) durch. Er erhielt 50,25 Prozent der Stimmen im zweiten Wahlgang, nachdem er Reinhardt im ersten Wahlgang noch hauchdünn unterlegen war. Das Ergebnis war an dem Wahlabend lange nicht absehbar, nachdem Max Reinhardt lange vorne lag - doch im Laufe des Abends schmolz sein Vorsprung immer weiter dahin. Erst ganz zum Schluss zog Kleemann hauchdünn an ihm vorbei. 

Am Ende trennten die beiden lediglich 80 Stimmen oder 0,5 Prozent. Kleemann vereinte 50,25 Prozent der Voten auf sich, Max Reinhardt 49,75 Prozent. In seiner ersten Ansprache dankte Kleemann seinen Unterstützern: "Es war wirklich ein Herzschlag-Finale. Es war wirklich eine intensive Zeit." Vor drei Monaten sei er nach Sindelfingen gekommen "und habe noch niemanden gekannt." Die breite Unterstützung zeige, "dass hier ganz viele Menschen leben, die die Stadt nach vorne bringen wollen." 

Er bedankte sich ausdrücklich bei seinen Mitbewern und "insbesondere bei Max Reinhardt, die vergangenen zwei Wochen waren noch mal sehr intensiv." Er bot all seinen Unterstützern an, gemeinsame Sache zu machen und "Brücken zu bauen, um Sindelfingen, Darmsheim und Maichingen nach vorne zu bringen." 

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