Feuerwehreinsatz in Esslingen: Großbrand in landwirtschaftlichem Lager am Waldrand

Am Montag kurz vor 4 Uhr wurde die Feuerwehr Esslingen zu einem Brand einer Lagerhalle auf einem Aussiedlerhof im Wald nahe der Römerstraße gerufen. Durch das schnelle Eingreifen wurde ein Übergreifen der Flammen auf den Wald verhindert.
SDMG- Großbrand auf Aussiedlerhof bei Esslingen: Lagerhalle in Wiflingshausen brannte.
- Erstes Feuer kurz vor 4 Uhr gemeldet, Flammen griffen auf Scheune und Strohballen über.
- Feuerwehr verhinderte Ausbreitung auf den nahen Wald – 1600 Meter Schlauch verlegt.
- Zwölf Fahrzeuge und 60 Kräfte im Einsatz, Nachlöscharbeiten bis in die Morgenstunden.
- Schaden rund 200.000 Euro, keine Verletzten, Römerstraße bis etwa 7.30 Uhr gesperrt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Stark gefordert waren Einsatzkräfte bei der Bekämpfung eines Großbrandes auf einem Aussiedlerhof bei Esslingen. Weil das betroffene Gebäude weit abgelegen am Stadtrand liegt, mussten die Feuerwehrleute 1600 Meter Schlauchleitung verlegen, um die Flammen zu löschen. Durch das Feuer ist großer Schaden entstanden – die Polizei beziffert ihn auf rund 200.000 Euro. Doch die Folgen hätten nach Einschätzung der beteiligten Blaulichtorganisationen noch gravierender sein können.
Deren Berichten zufolge hat ein landwirtschaftlich genutztes Lagergebäude im Bereich Birkengehren in Esslingen-Wiflingshausen nahe dem Segelflugplatz gebrannt. Am Freitag um 3.54 Uhr ging bei der Leitstelle der Feuerwehr Esslingen der erste Notruf ein.
Die Bewohner waren durch Knallgeräusche geweckt worden
Die Bewohner waren durch Knallgeräusche geweckt worden und bemerkten Flammen im Bereich eines dort abgestellten, älteren Wagens. Bereits kurz nach der Alarmierung gingen weitere Notrufe über die Nummer 112 bei der Integrierten Leitstelle der Esslinger Feuerwehr ein. „Deshalb haben wir sofort weitere Kräfte nachalarmiert“, beschreibt Einsatzleiter Paul Leonidis. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute habe sich der Brand in der landwirtschaftlich genutzten Lagerhalle bestätigt. Die Flammen griffen auf mehrere Gegenstände und Materialien und innerhalb kürzester Zeit auch auf die angrenzende Scheune und darin gelagerte Strohballen über.

Die Nachlöscharbeiten bei dem Feuerwehreinsatz an der Römerstraße am Waldrand zogen sich bis in die Morgenstunden hin.
SDMG„Durch das schnelle Eingreifen und unsere Löschmaßnahmen haben wir verhindert, dass sich das Feuer weiter ausbreiten konnte“, zieht Leonidis ein positives Fazit des Einsatzes. Da der Wald in unmittelbarer Nähe liegt, bestand ihm zufolge eine besondere Gefahr. Insgesamt kamen nach den Worten des Feuerwehrvertreters drei C-Rohre im Innen- und Außenangriff zum Einsatz. Auf der Drehleiter arbeiteten die Einsatzkräfte mit einem handgeführten Strahlrohr. Die Feuerwehr war mit zwölf Fahrzeugen und 60 Personen vor Ort.
Feuerwehr verlegt 1600 Meter Löschwasserleitung
Um sicherzustellen, dass genügend Löschwasser vorhanden war, musste die Feuerwehr insgesamt 1600 Meter Schlauchleitung verlegen. Das war nach Leonidis' Worten „besonders herausfordernd“. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten und Kontrollen hätten sich bis in die Morgenstunden hingezogen. Verletzt wurde demnach niemand. Die Römerstraße war bis etwa 7.30 Uhr wegen des Großeinsatzes gesperrt.
Neben den Hauptamtlichen der Esslinger Feuerwehr waren die Abteilungen Stadtmitte, Hegensberg, Wäldenbronn, Sirnau und Zell der Freiwilligen Feuerwehr an den Löscharbeiten beteiligt. Der Rettungsdienst war vor Ort und die Einsatzbereitschaft des DRK sicherte die Einsatzkräfte ab. Auch Beamte des Polizeipräsidiums Reutlingen haben die Feuerwehr bei dem Großeinsatz unterstützt.
