Ermittlungen in Kornwestheim
: Doch keine Brandstiftung in künftiger Flüchtlingsunterkunft

Anfang November hat es in einer künftigen Flüchtlingsunterkunft in Kornwestheim gebrannt. Die Polizei vermutete zunächst Brandstiftung. Jetzt geht sie von einer anderen Ursache aus.
Von
Frederik Herrmann
Ludwigsburg
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Im Dachstuhl eines Gebäudes in Kornwestheim ist Anfang November ein Brand ausgebrochen. In das Gebäude sollen bald Geflüchtete einziehen.

Peter Mann

Im Dachgeschoss des ehemaligen Bundesbahn-Wohnheims in der Villeneuve-Straße 92 in Kornwestheim ist am 7. November ein Feuer ausgebrochen. Das Gebäude, das derzeit zu einer Flüchtlingsunterkunft umgebaut wird, steht kurz vor der Fertigstellung. Die Polizei vermutete zunächst Brandstiftung.

Wurde möglicherweise eine Zigarette weggeworfen?

Hinweise wie Brandbeschleuniger, die darauf hindeuten könnten, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde, wurden jedoch nicht gefunden, teilt die Polizei Ludwigsburg nun mit. Zwar könne die Möglichkeit nicht vollständig ausgeschlossen werden, die Ermittlungen deuten jedoch darauf hin, dass fahrlässiges Handeln, etwa durch eine weggeworfene glühende Zigarette, für den Brand verantwortlich seien. Einen technischen Defekt schließt die Polizei hingegen aus. Die genaue Brandursache sei jedoch weiterhin unklar, weshalb die Ermittlungen andauern.

Der Brand konnte schnell gelöscht werden

Bei dem Brand sei nach Angaben der Polizei ein Schaden von gut 1000 Euro entstanden. Weil das Feuer schnell entdeckt wurde, konnte es zügig gelöscht und dadurch ein Dachstuhlbrand vermieden werden.

Zum Zeitpunkt des Brandes fand gerade eine Überprüfung des Gebäudes durch die Stadtverwaltung statt. Laut deren Angaben befand sich auch Matthias Häußler, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, in diesem Zusammenhang im Haus. Er alarmierte umgehend seine Kollegen.

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