: Im Rinderstüble gibt es Rindfleisch frisch von der Weide - "Landwirtschaft ist meine Leidenschaft"
Seine Longhorns grasen auf Streuobstwiesen im Remstal: Julian Nirschl ist eigentlich Informatiker, aber die Landwirtschaft seine Leidenschaft. Um davon leben zu können, wurde er auch noch Gastronom. Sein Rinderstüble hat ein ähnliches Konzept wie der Fellbacher Rinder-Besen, nur kleiner.
Auf der Weide mit seinen Tieren glücklich: der Landwirt Julian Nirschl
/Kathrin Haasis
Bei Bauerles wird fast alles selbst gemacht: Der Spargel stammt aus eigenem Anbau, die Gänse aus der eigenen Zucht, die Rinder werden von Landwirten im Schwarzwald gehalten, das Gemüse vom Schmidener Feld und der Wein aus dem eigenen Weingut.
Kathrin Haasis
Ein Lieblingsgericht im Rinder-Besen der Bauerles: Steak mit Kräuterbutter und Bratkartoffeln.
Kathrin Haasis
Julian Nirschl hat die Besenwirtschaft von Walter Felden in Kernen im Remstal übernommen. Der Winzer gab sie altershalber auf, sein junger Nachfolger machte das Rinderstüble daraus – auch um ein jüngeres Publikum anzuziehen. Das ist ihm schon in den ersten drei Monaten gelungen. Deshalb stehen auch vegane Gerichte auf der Karte.
Kathrin Haasis
Die Kuh Kitkat mit ihrem Kalb Karamella: Julian Nirschl hat sich für die Rasse Texas Longhorns entschieden, weil sie robust ist und mit hügeligem Gelände zurecht kommt – und weil sie ein Hingucker ist.