OB-Wahl Winnenden
: Hartmut Holzwarth denkt nicht an Rückzug

Der Winnender Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth fühlt sich fit für eine dritte Amtszeit. Ob es einen ernsthaften Herausforderer geben wird, ist fraglich.
Von
Sascha Schmierer
Rems Murr Kreis
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Hartmut Holzwarth strebt in Winnenden eine dritte Amtszeit an.

Gottfried Stoppel

Der Winnender (Rems-Murr-Kreis) Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth strebt eine dritte Amtszeit als Rathauschef der 30 000 Einwohner zählenden Kommune an. Das hat der seit April 2010 an der Rathausspitze stehende CDU-Politiker in einer Mitteilung bekannt gegeben.

„Als Ausdauersportler fühle ich mich mit 56 Jahren fit, von meiner Familie unterstützt und der Aufgabe somit nicht nur fachlich gewachsen“, schreibt der in Gaildorf geborene Verwaltungswirt.

Holzwarth will stabile Finanzen, Klimaschutz und eine „Mitmach-Stadt“

Die große Herausforderung einer bis ins Jahr 2034 laufenden weiteren Amtszeit sei es, die Finanzen stabil zu halten, indem neue Vorhaben auf das wirklich Notwendige begrenzt werden, die Umwelt zu schonen sowie die Klima- und Energiewende zu gestalten.

„Winnenden soll eine vorsichtig wachsende, sportlich und kulturell attraktive Stadt bleiben, mit ausreichend neuem Wohnraum und guten Betreuungs-, Vereins- sowie Schulangeboten“, gibt Hartmut Holzwarth als Messlatte aus.

Der Vater von drei Kindern will neben der Wirtschaft die Innenstadt ebenso fördern wie die Stadtteile und den Ausbau der Kommune zur Gesundheitsstadt gezielt vorantreiben. Wichtig ist Holzwarth auch, den Zusammenhalt trotz aller Unterschiedlichkeiten einzufordern und eine offene, vielfältige Stadt zu sichern. Winnenden sei eine echte „Mitmach-Stadt“, in der die Bürgerinnen und Bürger vieles selbst gestalteten.

Die Winnender sind Anfang 2026 aufgerufen, ihren Oberbürgermeister zu wählen. Hartmut Holzwarth, zuvor Bürgermeister der Stadt Creglingen im Main-Tauber-Kreis, war 2010 bereits im ersten Wahlgang mit deutlicher Mehrheit zum Rathauschef gewählt worden und hatte bei seiner Wiederwahl 2018 als einziger Kandidat 91,4 Prozent der Stimmen erhalten. Ob es bei der Bewerbung um eine dritte Amtszeit einen ernsthaften Herausforderer geben wird, gilt als fraglich.

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