Projekt für Waiblingens Altstadt: Verlassenes Fachwerkhaus: So soll es zum lebendigen Bürgerhaus werden

Susanne Jenisch und Wolfgang Wiedenhöfer wollen das Haus Kuppinger mit Leben füllen (Archivbild).
Gottfried StoppelSeit rund einem Jahr steht das denkmalgeschützte Fachwerkhaus Kuppinger in der Langen Straße 17 in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) zum Verkauf. Im Oktober hat eine Initiative angeregt, das Gebäude als Bürgerhaus zu nutzen. Angedacht ist eine gemeinwohlorientierte Nutzung – im Haus sollen (inklusive) Wohnungen und ein Treffpunkt entstehen. Zuvor jedoch muss das Haus saniert werden.
Am Dienstag, 3. Februar, gibt es ab 19 Uhr ein Treffen der Projektgruppe im Kulturhaus Schwanen in Waiblingen. Dabei stellen die Initiatoren Susanne Jenisch und Wolfgang Wiedenhöfer den aktuellen Stand und die weitere Vorgehensweise vor und laden zur Diskussion ein. Die in der Umsetzung derartiger Projekte erfahrene Nestbau AG Tübingen ist mittlerweile mit der professionellen Projektberatung beauftragt, wofür Fördergelder des Landes bewilligt wurden. Außerdem wurde das Projekt in das IBA 27-Netzwerk aufgenommen.

Das alte Fachwerkgebäude könnte nach einer Sanierung als Treffpunkt und Wohnort dienen.
Foto: Gottfried StoppelAls nächster Schritt stehen die Entwicklung von konkreten Nutzungsmöglichkeiten und die Ermittlung der zu erwartenden Umbau- und Sanierungskosten an. Voraussetzung hierfür ist eine Machbarkeitsstudie, die klärt, für welche Zwecke das denkmalgeschützte Gebäude genutzt werden könnte, und wie die baurechtlichen Rahmenbedingungen und die Vorgaben des Denkmalschutzes dafür aussehen. Mit diesen Ergebnissen kann die Projektgruppe ein Nutzungskonzept sowie mögliche Rechtsformen und Finanzierungskonzepte entwickeln.
Engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine lebenswerte Altstadt Waiblingens einsetzen und am Projekt beteiligen möchten, sind zum Treffen am 3. Februar herzlich eingeladen. Informationen gibt es auch per E-Mail an die Adresse buergerhauswn@mail.de.