Rems-Murr-Kreis
: Fördergeld für vier Inklusionsprojekte

Das Land Baden-Württemberg fördert vier Inklusionsprojekte im Rems-Murr-Kreis. Innovative Vorhaben in Backnang, Winnenden, Murrhardt und Fellbach werden mit knapp 65 000 Euro unterstützt.
Von
Sascha Schmierer
Rems Murr Kreis
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In Winnenden gibt es seit Jahren ein inklusives Fußballteam.

/Gottfried Stoppel

Vier wegweisende Inklusionsprojekte aus dem Rems-Murr-Kreis werden vom Land Baden-Württemberg finanziell unterstützt. Sie erhalten eine Förderung in Höhe von insgesamt 64 800 Euro. Das haben die Landtagsabgeordneten Siegfried Lorek (CDU), Christian Gehring (CDU), Swantje Sperling (Grüne) und Ralf Nentwich (Grüne) am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt gegeben. „Wir freuen uns sehr über die Förderung dieser wichtigen Inklusionsprojekte. Menschen mit Behinderungen bereichern unser Zusammenleben und sind ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft“, heißt es in der Erklärung.

Anlaufstellen für Behinderte und für Menschen mit Fluchterfahrung

Konkret gefördert wird die Zukunftswerkstatt Rückenwind in Backnang mit 18 000 Euro. Einen Förderbetrag in gleicher Höhe erhalten der Verein Pyramidea in Murrhardt, der sich um Menschen mit Fluchterfahrung kümmert und der Verein Kubus in Fellbach, der Kultur und Begegnung für Behinderte ermöglichen will. 10 800 Euro gibt es außerdem für die Stadt Winnenden und ihr Projekt „Woche der Inklusion“.

„Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, bestehende Barrieren abzubauen und eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Mit diesen Projekten machen wir einen weiteren Schritt in Richtung einer inklusiven Gesellschaft“, schreiben die Abgeordneten der Regierungsfraktionen in der gemeinsamen Erklärung.

Bei der Auswahl kamen auch betroffene Menschen zu Wort

Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgte durch das baden-württembergische Sozialministerium, das im Südwesten auch für Gesundheit und Integration verantwortlich zeichnet. Unterstützt wurde das Ministerium dabei von einem Projektausschuss, dem neben Vertretern der Liga der freien Wohlfahrtspflege auch die Landesbehindertenbeauftragte, Vertreter kommunaler Landesverbände und Betroffene angehörten. Der Kommunalverband für Jugend und Soziales steuerte zuvor eine Stellungnahme bei.

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