Auktion auf der Retro Classics 2026
: Spannendes Bietergefecht – das ist der teuerste Oldtimer der Versteigerung

Die Oldtimer-Auktion in Stuttgart hat etwa 1000 Zuschauer und Bieter angelockt. Welche Klassiker direkt versteigert wurden, wo nachverhandelt wird – und was sonst noch los war.
Von
Andreas Schröder
Stuttgart
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  • Oldtimer-Auktion auf der Retro Classics in Stuttgart: etwa 1000 Zuschauer und Bieter.
  • Rund 70 Fahrzeuge kamen unter den Hammer, Gebote liefen in Halle und Online.
  • Teuerster Zuschlag: Porsche 911 SC Targa von 1981 für 53 200 Euro – Turbo-Look, gepflegt.
  • Platz zwei: Mercedes-Benz 280 SL „Pagode“ von 1970 für 50 200 Euro wechselte den Besitzer.
  • Für den guten Zweck versteigert: Packard Six 1700 von 1939 brachte 14 200 Euro ein.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

  • Ein Porsche 911 mit „Turbo-Look-Umbau“ war der teuerste Klassiker bei der Oldtimer-Auktion.

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  • Die Auktionatoren und das Team drumherum müssen den Saal und die Onlinebieter im Blick behalten.

    Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart
  • Wenn der Hammer fällt, steht das Angebot.

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  • Bis zu 1000 Zuschauer und Bieter haben die dreistündige Auktion verfolgt.

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  • Der MG B von 1977 wurde für 11 100 Euro von einem Bieter in der Halle ersteigert. Der Besitzer des britischen Roadsters hatte 10 000 Euro angepeilt.

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  • Mit Macken und einer hohen Laufleistung: dieser VW Golf GT von 1988 mit 221 000 Kilometern ist für 3300 Euro weggegangen. Der Besitzer wäre auch mit 3000 Euro zufrieden gewesen.

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  • Auch dieser Fiat 500 mit Faltdach, Erstzulassung 1972, ist versteigert worden. 7000 Euro wollte der Besitzer dafür, 7500 hat er bekommen.

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  • Bei drei Fahrzeugen signalisierten die Besitzer noch während der laufenden Auktion, dass sie mit einer geringeren Summe als der angestrebten zufrieden sind. Wie der Besitzer dieses US-Klassikers, ein Continental von 1960 mit einer Sieben-Liter-Maschine. 30 000 Euro hätte der Besitzer gerne dafür gehabt, 22 400 Euro hat er bekommen.

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  • „Freigegeben“ hat der Besitzer den Verkauf des Jaguar E-Type V12 von 1972. 50 000 Euro wollte er für den Briten, am Ende war er mit 25 600 Euro zufrieden.

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  • Auch der Besitzer des Peugeot Cabrios, Erstzulassung 1972, hat finanzielle Abstriche gemacht: 15 000 Euro wollte er, 11 800 hat er bekommen.

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  • Bei den folgenden Fahrzeugen liegen Gebot und Preisvorstellung recht nahe beieinander. Bieter und Besitzer können sich im Nachgang einigen. Bei diesem Mustang Shelby GT 350 von 1968 beispielsweise dürfte das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Bei 89 000 Euro liegt die Preisvorstellung des Besitzers, ein Bieter in der Halle bekam bei 85 500 Euro „unter Vorbehalt“ den Zuschlag.

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  • Dieser Opel Rekord A 1700 S „überzeugt durch seine seltene Coupékarosserie und eine außergewöhnlich gut dokumentierte Restaurierungshistorie“. 13 000 Euro wollte der Besitzer, vielleicht ist er auch mit den gebotenen 11 200 Euro zufrieden.

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  • Dieses Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet von 2008 weist eine geringe Laufleistung von abgelesen 37 700 Kilometern auf. Diese und der „hervorragende Pflegezustand“ unter anderem haben zu einem Gebot von 68 400 Euro geführt; der Besitzer hätte gerne 75 000 Euro.

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  • Nicht weit auseinander liegen Gebot und Preisvorstellung auch bei diesem BMW 2002 Turbo von 1974. Das Fahrzeug ist „roh, ehrlich und kompromisslos“. Kompromisse müsste der Verkäufer machen. 56 700 Euro werden geboten, 59 000 schweben dem Besitzer vor.

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  • Der Chevrolet Camaro von 1969 hat einen V8-Motor mit 6,4-Litern. Das US-Muscle-Car hat viele Bieter interessiert. Das höchste Gebot lag bei 40 500 Euro, 3500 Euro weniger als der Besitzer gerne hätte.

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  • Das Mercedes-Modell 500 E von 1993 hat einen V8 und wurde in Zusammenarbeit mit Porsche gebaut. Zwei Vorbesitzer, abgelesen 175 500 Kilometer auf dem Tacho. 40 000 Euro will der Besitzer, 36 200 werden geboten.

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  • Das Mercedes 220 S Ponton Cabriolet von 1957 „ist weitgehend im Originalzustand und außergewöhnlich gut erhalten“, so Classicbid. 62 000 Euro lautet das Gebot für den Klassiker; 69 000 Euro will der Besitzer.

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Die Auktionatoren haben gut zu tun bei der diesjährigen Oldtimer-Versteigerung auf der Retro Classics in der Stuttgarter Messehalle 1: Sie müssen die zahlreichen Bieter in der Halle und Online im Sekundentakt im Blick behalten. Nicht minder aufregend ist es für die Bieter: Nach jedem Gebot bleiben ihnen 15 Sekunden Zeit, um nachzulegen. Knapp 70 Fahrzeuge stehen zur Versteigerung an, bis zu 1000 Besucher verfolgen am Samstagnachmittag die fast dreistündige Auktion des Veranstalters Classicbid aus dem rheinland-pfälzischen Grolsheim. Zahlreiche Bieter waren im Saal, private und professionelle. Händler konnten zudem Online für die angebotenen Klassiker mitbieten. Die Versteigerung beginnt etwa bei der Hälfte des Preises, den sich der Besitzer als Erlös vorstellt.

Bei einigen Fahrzeugen wurde das Geschäft direkt während der Auktion besiegelt, weil mindestens die Summe geboten wurde, die der Besitzer erzielen wollte. Bei vielen anderen Klassikern kam das Gebot der Preisvorstellung zumindest so nahe, dass eine Einigung im Nachhinein zwischen Besitzer und Höchstbietendem gut möglich ist. Bis dahin ist der Zuschlag „unter Vorbehalt“ erfolgt.

+++ Die spannendsten Fahrzeuge dazu finden Sie in unserer Bildergalerie. +++

Platz 1 der Versteigerung

Das teuerste versteigerte Fahrzeug ist ein 911 SC Targa, Baujahr 1981, mit drei Vorbesitzern und 130 000 abgelesenen Kilometern (siehe Bild oben). Ein Händler, der sich Online an der Auktion beteiligte, bekam den Zuschlag. Der Hammer fiel bei 53 200 Euro, bei 200 Euro weniger lag die Preisvorstellung des Verkäufers. Der 911er „überzeugt durch den wertsteigernden Turbo-Look-Umbau und einen sehr gepflegten Gesamtzustand“, heißt es in der Fahrzeugbeschreibung.

Platz zwei der Versteigerung

Diese gold-metallic-farbene „Pagode“ hat den Besitzer gewechselt.

Foto: Mediabid

Insbesondere bei Fahrzeug Nummer sechs schien es keine Frage zu sein, ob es den Besitzer wechseln wird. Schnell aufeinanderfolgend kamen die Gebote. Der Mercedes-Benz 280 SL von 1970 erbrachte 50 200 Euro und lag damit geringfügig über der Preisvorstellung von 50 000 Euro. Die „Pagode“ (W113), angeboten „als außergewöhnlich originales und selten genutztes Fahrzeug“, war damit das zweitteuerste versteigerte Fahrzeug des Nachmittags.

Platz drei der Versteigerung

Für 14 600 Euro ging das Audi Cabriolet weg.

Foto: Mediabid

Das Audi A4 Cabriolet 3.0 TDI, vor 21 Jahren gebaut, ist ein Youngtimer. Der Sechs-Zylinder-Diesel hat zwei Vorbesitzer, als besonders interessant gelten die Farbkombination graumetallic mit rotem Lederinterieur und der Allradantrieb. Mit 10 000 Euro wäre der Besitzer zufrieden gewesen, auf 14 600 Euro ist der Preis geklettert; ein Bieter in der Messehalle freut sich über seine Neuerwerbung.

+++ Weitere versteigerte Fahrzeuge sehen Sie in unserer Bildergalerie. +++

Versteigert zugunsten des Kinderhospizes

Ein US-Vorkriegs-Oldtimer: der Packard Six 1700

Foto: Mediabid

Eine besondere Aktion war mit dem letzten Fahrzeug der Auktion verbunden: Der Packard Six 1700, ein US-Klassiker von 1939, wurde für einen guten Zweck versteigert. 14 200 Euro hat der Reihensechszylinder in der Farbe havanna-beige erbracht. Der Erlös kommt dem Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart zugute.

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