STZ+STZ+Ehrenamtlich betriebene Lokale
: Nach der Insolvenz wieder vereint für das Heslacher Ritterstüble

Nach der Insolvenz geht es im Heslacher Ritterstüble wieder weiter – mit einem neuen Verein als Betreiber der Kneipe. Gastronomie im Ehrenamt verhindert das Lokal-Sterben, zeigen auch andere Beispiele. Das Hobby bedeutet allerdings viel Arbeit.
Von
Kathrin Haasis
Stuttgart
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  • Der neue Vorstand fürs Ritterstüble: David Beck, Harry Zuber und Bernd Kübler (von links nach rechts).

    Lichtgut/Zophia Ewska
  • Nach zweieinhalb Monaten Pause geht der Betrieb im Ritterstüble am Montag, 14. Oktober, um 18.30 Uhr wieder los. Geöffnet ist die Raucherkneipe von Montag bis Freitag von 18.30 Uhr an, am Samstag wird sie für private Feiern vermietet.

    Lichtgut/Zophia Ewska
  • Wie ein zweites Wohnzimmer für viele Heslacher: Wenn der Verein das Ritterstüble nicht betreiben würde, müsste die Kneipe schließen. Um sie an einen Gastronomen verpachten zu können, wären Renovierungen notwendig, die der Inhaber nicht stemmen kann.

    Lichtgut/Zophia Ewska
  • Zu seiner Hochzeit hatte der Verein Tafelrunde des Ritters rund 170 Mitglieder. An diese Zeiten will der Vorstand vom neuen Kulturverein anknüpfen. Bislang bezahlen rund 40 Heslacher den Mitgliedsbeitrag von 50 Euro im Jahr. „Es sollen mehr werden“; sagt Harry Zuber. Und dafür öffnet sich das Ritterstüble auch mit mehr Programm.

    Lichtgut/Zophia Ewska
  • Nachdem die Linde im Dezember 2022 schloss, mietete die Gemeinde das gesamte Haus. In den oberen Stockwerken wohnen Flüchtlingen, der Gastraum wurde zum Bürgertreff. Georg Gloeckner vom Verein Neuweiler mit Herz und der Ortsvorsteher Volker Goldmann kümmern sich um den Betrieb.

    hos/Holger Schmidt
  • Der Schwanen in Stuttgart-Kaltental ist seit der Corona-Pandemie geschlossen. Aus gesundheitlichen Gründen konnten Anna Apostolidou und ihr Sohn Babi (hier ein Archivbild von 2019) das schwäbisch-griechische Lokal nicht mehr betreiben. Im neuen Schwanen unter Führung des Vereins soll das Speiseangebot eher traditionell ausgerichtet sein – zubereitet von einem dafür angestellten Profi.

    Nina Ayerle/Nina Ayerle
  • Das Team vom Ochsen in Echterdingen ist auch beim Filderkrautfest dabei, wie diese Aufnahme aus dem Archiv zeigt.

    Günter E. Bergmann/Günter E. Bergmann
  • Ein Schmuckstück von Weil der Stadt: Um das Rössle zu retten, wurde eine Stiftung gegründet. Viele Jahre lang renovierten Ehrenamtliche das Gebäude. Zu festen Terminen werden in der historischen Gaststätte auch Besucher bewirtet.

    Kathrin Haasis
  • Im Rössle schaut vor allem Hans-Josef Straub, Bürgermeister außer Dienst, nach dem Rechten.

    Kathrin Haasis
  • Ein Raum im oberen Stock wird für private Feiern vermietet. Im benachbarten Stadtmauer-Turm kann geheiratet werden.

    Kathrin Haasis
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