: Mit Margret Zaiß geht auch die Weinstube in den Ruhestand
Sie tut es zwar ungern, aber Margret Zaiß findet, dass es einfach an der Zeit ist: Am 31. März steht sie zum letzten Mal in der Küche der Weinstube Zaiß. Danach schließt das Traditionslokal in der Erbsenbrunnengasse – zumindest, bis ein Nachfolger gefunden ist.
Wein und Stube: Margret Zaiß hat 51 Jahre lang im Familienbetrieb gekocht.
Lichtgut/Max Kovalenko
Das Haus in der Erbsenbrunnengasse bauten Hugo und Luise Zaiß auf dem Grundstück ihrer Eltern, die Weinstube planten sie gleich mit ein.
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An den Weinvogt Dieter Zaiß erinnert eine Ehrentafel am Haus.
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Der Weinvogt und Neckarpavarotti ist in der Weinstube allgegenwärtig.
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Eine seiner Heldentaten: aus dem Erbsenbrunnen floss Trollinger statt Wasser.
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Die Gäste hätten am liebsten, dass es wie bisher weitergeht.
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Einen Ausverkauf wird es nicht geben, schließt Margret Zaiß aus, sie will alles aus der Weinstube behalten.
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In das Fass gehört die Traube, finden die Wengerter. Die Familie Zaiß betreibt Weinbau seit mehreren Generationen. Zaißerei nennt Andreas Zaiß seinen Betrieb.
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Bis 31. März können die Gäste noch in der Weinstube Zaiß essen und trinken, dann müssen sie woanders unterkommen.