Gastgewerbe in Stuttgart: Aufbruchstimmung beim Dehoga: Was sich Dennis Shipley vornimmt

Neu an der Spitze der Dehoga-Kreisstelle Stuttgart: Dennis Shipley von der Alten Kanzlei und dem Leonhardts.
Christian Hass Stuttgart LichtgutDennis Shipley, der neue gewählte Vorsitzende der Dehoga Kreisstelle Stuttgart, hat klare Pläne: Der 44-Jährige will die heimische Gastronomie und Hotellerie enger vernetzen, neue Mitglieder gewinnen und die Stimme der Branche in schwierigen Zeiten stärken.
Aufgrund der Erhöhung des Mindestlohns und der steigenden Energiekosten bleibe von der Steuerersparnis, die seit Anfang des Jahres gilt, nur wenig übrig. „Das war nur ein Feuerlöscher“, sagt der Betreiber der Alten Kanzlei und des Leonhardts am Fernsehturm im Gespräch mit unserer Redaktion. „Echte Stärke entsteht durch Zusammenhalt in einem gut funktionierenden Netzwerk.“
Künftig gibt es drei Stellvertreter statt nur einem
Shipley bringt nicht nur unternehmerische Erfahrung mit, sondern auch mediale Präsenz: In mehreren Fernsehformaten konnte man ihn sehen. Er weiß, wie man aktuelle Themen in die Öffentlichkeit trägt. Dass der neue Vorstand des Dehoga breiter aufgestellt ist – es gibt nun drei Stellvertreter statt wie bisher nur einen – freut ihn sehr. Man habe bei der Jahreshauptversammlung der Dehoga-Kreisstelle im Hotel Le Meridién eine echte Aufbruchstimmung gespürt. Gerade in schwierigen Zeiten müsse man noch enger zusammenstehen.

Der neue Vorstand der Dehoga-Kreisstelle Stuttgart.
Foto: Dehoga„Dennis Shipley steht für Dynamik und Kompetenz“
Auch Jochen Alber, Dehoga-Geschäftsführer in Stuttgart, lobt den neuen Vorsitzenden: „Dennis Shipley steht für Dynamik, Kompetenz und ein Gespür für Trends. Zusammen mit dem neuen Vorstand ist die Stuttgarter Gastronomie bestens aufgestellt.“ Jeder Einzelne bringe viel Fachwissen und Erfahrung aus dem Gastgewerbe mit. Geballte Kompetenz durch alle Bereiche der Branche – vom Tagescafé bis zur Nachtgastronomie – präge nun das ehrenamtliche Gremium, lobt Alber.
Shipleys Ziel ist es, sich künftig bei aktuellen Themen verstärkt bei der Politik auf Gemeinde- und Landesebene einzubringen sowie das Netzwerk der Mitglieder untereinander nachhaltig zu pflegen. „Wir müssen uns gegenseitig unterstützen“, sagt der neue Kreisvorsitzende, „die gemeinsamen Ziele sehen und nicht die Konkurrenz.“
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