Hitze in Stuttgart: Von Fächer bis Kellerputz – 10 einfache Tipps für Hitzewellen in Stuttgart

Wasser über den Kopf ist natürlich auch eine Möglichkeit, doch am Schreibtisch im Büro oder Homeoffice in der Regel nicht praktikabel.
Markus Tischler/dpa- Hitzewelle kehrt zurück: In Baden-Württemberg werden bis zu 37 Grad am Montag erwartet.
- Wohnung kühl halten, indem Herd und Ofen ausbleiben und Rollläden tagsüber unten sind.
- Balkon verschatten und nachts querlüften – tropische Nächte bleiben so erträglicher.
- Körper schonen: lauwarm duschen, viel trinken, helle weite Kleidung wählen.
- Zusätzliche Kühlung durch Fächer, Sprühflasche oder maßvoll eingesetzte Kühlpads.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die tagelange Hitzewelle Ende Juni steckt den Stuttgartern noch in den Knochen. Nun kündigen sich erneut heiße Tage an, mit in Baden-Württemberg Werten von laut Deutschem Wetterdienst bis zu 37 Grad Celsius am Montag. Gerade im stark versiegelten Kessel der Landeshauptstadt sind die Temperaturen in der Regel besonders hoch. Not macht erfinderisch. Zehn Tipps, wie man mit geringem Aufwand durch diese Zeit kommt.
1. Nicht zu kalt duschen
Auch wenn man den Impuls hat, sich an heißen Tagen kalt abzuduschen: Es ist das falsche Rezept. Denn bei einem zu kalten Schauer steigt der Blutdruck, was die Schweißproduktion zusätzlich anregen oder zu Kreislaufproblemen führen kann. Besser ist eine lauwarme Dusche.
2. Viel trinken
Es ist der Klassiker unter den Tipps – aber einer der wichtigsten. Weil der Körper durch das Schwitzen viel Wasser verliert, sollte an heißen Tagen besonders viel getrunken werden. Eisgekühlte Getränke sind nicht unbedingt zu empfehlen.

Viel zu trinken ist wichtig in Hitzephasen. Denn der Körper verliert viel Wasser.
Benjamin Westhoff/dpa3. Vesper statt Auflauf
Gut tut es der Wohnung indessen, wenn der Herd und der Ofen ausbleiben in ganz heißen Phasen. Denn sie heizen die Zimmer natürlich zusätzlich auf, und Lüften ist bei Hitze nicht möglich. Da der Hunger in Hitzephasen normalerweise ohnehin kleiner ist, trifft sich das gut, wenn es Vesper statt Nudelauflauf gibt.
4. Keller aufräumen
Es ist eine Aufgabe, um die man sich normalerweise vielleicht drückt: den Keller aufzuräumen. Also sammelt sich übers Jahr Kiste für Kiste an, ein Glück, wenn man den Raum überhaupt noch betreten kann. In der Hitzezeit hingegen gibt es kaum einen besseren Ort als den Keller. Unter diesen Umständen kann Aufräumen sogar Spaß machen.
5. Balkon abschirmen
Hat man einen Balkon und keine Markise, so kann man viel Hitze aus der Wohnung halten, wenn man den Balkon während einer Hitzephase mit Tüchern verschattet. Am besten trifft keine Sonne auf den Balkonboden, denn der heizt sich schnell auf und gibt die Wärme auch in Teilen an die Innenräume ab.
6. Rollläden runter
In der Hitzephase sollten die Rollläden möglichst immer unten sein – außer nachts zum Lüften. Selbst in tropischen Nächten (ab 20 Grad Celsius) kann dies besonders bei Querlüftung Linderung beim Schlafen bringen. Ansonsten sollte das Sonnenlicht konsequent ausgesperrt werden.
7. Kühlpads zur Abkühlung
Ist es besonders heiß und die Konzentration bei Null, kann man sich ein Kühlpad in den Nacken oder unter die Füße legen. Allerdings gilt auch hier: Wenn der Körper zu stark nachheizen muss, ist der Kühleffekt dahin.
8. Kühler Nebel
Eine weitere Möglichkeit ist, sich eine Sprühflasche zuzulegen und sich ab und an die Arme und Beine kühl zu benebeln. Was natürlich auch geht: die Handgelenke regelmäßig unter den Wasserhahn halten und die Arme sowie den Nacken benetzen.
9. Luft durch Fächer
Spätestens seit der vergangenen Hitzewelle sind sie gefühlt überall im Angebot: Mini-Ventilatoren. Allerdings: Das Geräusch nervt. Leiser ist ein klassischer Fächer. Der Luftzug trocknet den Schweiß auf der Haut und wirkt so kühlend.

Kann helfen: ein Fächer. Der Luftzug trocknet den Schweiß und wirkt so kühlend.
Clara Margais/dpa10. Helle, weite Kleidung
Luft ist wärmeisolierend. Daher ist es ratsam, an heißen Tagen weite Kleidung zu tragen, unter der die Luft zirkulieren kann. Von der Farbe her ist helle (weiße) Kleidung besser als dunkle. Sie reflektiert das Sonnenlicht weniger.
