„Lange Tafel der Baukultur“
: Diskussion auf dem Stuttgarter Schlossplatz zu Wittwer-Abriss

Nächste Runde in der heftigen Debatte um den geplanten Rückbau des Wittwer-Baus: Der BDA Baden-Württemberg lädt nun Architekten, Stadtplaner und Experten zum öffentlichen Gespräch ein.
Von
Tomo Pavlovic
Stuttgart
Stuttgart, Königstrasse, Schlossplatz

#stadtentwicklung #architektur *Stuttgart lernt einfach nichts dazu* *Interview* mit Vorständin der Stiftung von Architekt Hans Kammerer *über den geplanten Abriss des Wittwer-Gebäudes*

Soll abgerissen werden: der Wittwer-Bau am Kleinen Schlossplatz.

LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Öffentliche Debatte zum Wittwer-Abriss: BDA und Wechselraum laden auf den Kleinen Schlossplatz.
  • Termin ist Freitag, der 19. Juni, Beginn 16 Uhr – Ende gegen 20 Uhr.
  • Neues Format „Lange Tafel der Baukultur“ mit zwei Panels und offener Runde mit Publikum.
  • Panel 1 „Mehr als ein Haus“ fragt nach Bedeutung des Wittwer-Hauses im Stadtgedächtnis.
  • Panel 2 „Mehr als eine Entscheidung“ beleuchtet Politik beim Umgang mit Bestandsbauten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Freitag, dem 19. Juni, laden der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Baden-Württemberg (BDA) und der Wechselraum Stuttgart im Rahmen der Initiative „Wittwer ist nicht fertig“ zur „Langen Tafel der Baukultur auf den Kleinen Schlossplatz“ in Stuttgart ein. Das Gesprächsformat ist völlig neu. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und dauert bis etwa 20 Uhr.

Austausch mit Stuttgarter Publikum erwünscht

Die Lange Tafel versteht sich als öffentliche Gesprächsrunde, welche die aktuelle Debatte um das Wittwer-Haus in einen größeren Zusammenhang von Stadtgedächtnis, Baukultur, Bestand und öffentlicher Verantwortung stellen soll. Nach Begrüßung und Einführung gliedert sich der Nachmittag in zwei Panels sowie eine anschließende offene Tischrunde mit Austausch mit dem Publikum.

Das erste Panel mit dem Titel „Mehr als ein Haus“ widmet sich dem Wittwer-Haus als Teil des Stadtgedächtnisses und fragt nach seiner kulturellen Bedeutung und seinem öffentlichen Wert. Das zweite Panel unter dem Motto „Mehr als eine Entscheidung“ soll den Blick auf die politische Praxis im Umgang mit Bestandsbauten richten.

Zum aktuellen Teilnehmerliste gehören unter anderem Oliver Elser (Deutsches Architekturmuseum Frankfurt / SOS Brutalism), Claudia Kahl und Axel Pfaender (Brutalist Wednesdays, Stuttgart), Christiane Weber (Universität Stuttgart), Thomas Herrmann (Architektenkammer/Stuttgart), Eckard Schütte (Architects for Future), Martina Baum (Universität Stuttgart), Sascha Bauer (Studio Cross Scale) sowie Jan Theissen und Tobias Bochmann (Vorsitzende BDA Stuttgart-Mittlerer Neckar).

Moderiert wird die Veranstaltung von Alesa Mustar und Constantin Hörburger, beide Architekten.

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