: Im High Fidelity wird aufgedreht – mit peruanischer Kochkunst
Die High Fidelity Bar im Stuttgarter Bohnenviertel ist „work in progress“: Erst wurden nur Sandwiches serviert, dann ein paar Gerichte, nun liegt eine erwachsene Speisekarte vor. Das liegt am neuen Koch aus Peru – und am Perfektionismus von Bernd Kreis.
Streben nach Exzellenz: Bernd Kreis und sein Koch Juan Carlos Urbina Arce.
Lg/Kovalenko
Weltneuheit in Stuttgart: Tiradito aus Peru, eine Art Carpaccio von der Lachsforelle in Marinade von gelber Chili mit außergewöhnlicher Maissorte und Süßkartoffeln.
Michael Weier
Gute Grundlage für viel Wein: krosse Pommes mit zwei Salsas. An Schärfe wird im High Fidelity nicht gespart!
Michael Weier
Yucas fritas con salsa a la huancaina: frittierter Maniok mit einer Chili-Käse-Soße, die in Peru traditionell dazu gegessen wird. Auch so eine Stärke von der peruanischen Küche im High Fidelity: die Vielfalt an Salsas.
Kathrin Haasis
Causa de trucha, Kartoffeltörtchen mit Lachsforelle auf Deutsch (16 Euro) nach einem Rezept aus dem Al Toke Pez, dem besten Fast-Food-Laden der Stadt laut einer Netflix-Doku. Klein ist das Törtchen allerdings nicht, sondern sehr gehaltvoll.
Michael Weier
Der Pulpo al Olivo sieht ein bisschen wie Kunst aus und ist weit entfernt vom mediterranen Einheitstintenfisch.
Kathrin Haasis
Sehr reduziert und bodenständig ist die Empanada limeña mit Rinderhackfleisch (8 Euro).
Michael Weier
Hier noch ein Blick auf die Weinauswahl von Bernd Kreis für den Tisch: ein kräftiger und trotzdem leichter Syrah mit Pfeffernoten für 63 Euro.
Kathrin Haasis
Auch zur Hauptspeise gibt es jede Menge Pommes, in dem Fall mit Blutwurst und panierten Wachteleiern (20 Euro) sowie zweierlei Salsa. Wer es rustikal mag!
Michael Weier
Zarteste Lammhaxe aller Zeiten, die mit der Beilage tacu tacu auch einen Geschmack von Perus Geschichte liefert.
Michael Weier
Die peruanische Küche ist von vielen Einflüssen geprägt, auch die Italiener haben ihren Beitrag geleistet: das Meeresfrüchterisotto ist aber weitaus geschmacksintensiver als die übliche italienische Variante.
Kathrin Haasis
Tres leches, also drei Sorten von Milch, stecken in diesem wunderbaren Nachtisch.