Lutz Metzger stellt knallharte Rechnungen auf: Ein Cappuccino müsste fünf Euro kosten, damit Gastronomen noch Gewinn machen können. Sein Tagescafé Apotheke hat er aufgegeben. Droht jetzt eine Schließungswelle in der Gastronomie?
Apotheke geschlossen: Eigentlich müsste ihm das Lachen vergangen sein, aber Lutz Metzger denkt positiv.
Lichtgut//Leif Piechowski
Die Apotheke sagt leise Goodbye: seit Ende Februar ist das Lokal geschlossen.
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Das Tagescafé ist ein architektonisches Kleinod.
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Über Folgelösungen wird noch verhandelt. Aus der Apotheke könnte ein Coworking-Space mit angeschlossenem Café oder eine Vollgastronomie mit Schwerpunkt auf Events werden. Eines ist allerdings klar: „Ich bin als Betreiber völlig raus“, sagt Lutz Metzger.
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In die Apotheke hat Lutz Metzger viel Geld investiert, „weil ich an das Projekt geglaubt habe“. Jetzt sei er pleite und müsse sich einen neuen Job suchen, erzählt er.
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Aber der 51-Jährige ist auch froh, dass er seit der Schließung mehr Freiheiten hat, sich um eine Zukunftsperspektive zu kümmern. „Ich fühlte mich hier die letzten 18 Monate wie eingesperrt, weil ich dafür sorgen musste, dass der operative Betrieb läuft“, erklärt er.
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