Videoumfrage: Alkoholverbot am Bahnsteig? Das denken die Stuttgarter darüber

Lassen sich S-Bahn-Verspätungen überhaupt ohne Alkohol ertragen? Auch das fragen sich manche Stuttgarter.
Sven Hoppe/dpa- Die Bahn plant ein striktes Alkoholverbot an allen Bahnhöfen bis Mitte Oktober 2026.
- Stuttgart und die Region wären betroffen – Erfahrungen aus Hamburg gelten als positiv.
- In Köln und Frankfurt am Main gilt ein solches Verbot bereits seit diesem Jahr.
- Befragte am Stuttgarter Hauptbahnhof sind gespalten: sinnvoll, aber schwer durchsetzbar.
- Kritische Frage bleibt, ob Kontrollen bei Wasen oder VfB-Spielen reichen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Köln wird es schon erprobt, in Hamburg sind die Erfahrungen positiv. Bis Mitte Oktober 2026 will die Deutsche Bahn an allen ihren Bahnhöfen ein striktes Alkoholverbot einführen. Auch die Bahnhöfe in Stuttgart und der Region werden von der Trockenlegung betroffen sein. Aber was halten die Stuttgarter davon?
Wir haben Reisende am Hauptbahnhof befragt. Die Reaktionen sind unterschiedlich. Sinnvoll oder sinnlos? Da herrscht keineswegs Einigkeit an der Bahnsteigkante. Viele haben schon unter alkoholisierten Mitreisenden gelitten, andere finden den Vorstoß geradezu lächerlich. Und lässt sich ein Verbot überhaupt durchsetzen, wenn Wasenzeit ist oder der VfB spielt?
Schon heute gibt es in der Republik Bahnhöfe, an denen Alkoholkonsum außerhalb von gastronomischen Betrieben nicht gestattet ist. Stellvertretend nennt die DB den Hamburger Hauptbahnhof. In Frankfurt am Main gilt eine entsprechende Regelung seit 1. Mai dieses Jahres. Bereits einen Monat früher trat sie in Köln in Kraft.