Warnstreiks am Mittwoch
: Streikt der VVS morgen?

Nachdem in mehreren Städten Warnstreiks im Nahverkehr angekündigt wurden, fragen sich viele Fahrgäste in Stuttgart, ob der VVS am Mittwoch betroffen ist.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Betrifft der Streik auch Stuttgart?

aquatarkus / shutterstock.com

Beim Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) gibt es am Mittwoch keine Streikankündigung. Der öffentliche Nahverkehr in Stuttgart und der Region wird wie gewohnt laufen. Stadtbahnen, Busse und S-Bahnen fahren nach aktuellem Stand planmäßig.  → Hier drohen die nächsten Streiks im ÖPNV 

Trotzdem kursieren Fragen, weil am selben Tag in anderen Teilen Deutschlands Warnstreiks im Nahverkehr geplant sind. Das betrifft vor allem größere Städte und Verkehrsverbünde.

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Streiks in anderen Regionen am Mittwoch

In einigen deutschen Städten wird der Nahverkehr am Mittwoch tatsächlich durch Warnstreiks beeinträchtigt:

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München (MVG):

  • Die Gewerkschaft Verdi hat einen ganztägigen Warnstreik bei der Münchner Verkehrsgesellschaft ausgerufen.
  • Betroffen sind U-Bahn, Tram und Busse.
  • Der reguläre U-Bahn-Betrieb fällt im Großteil des Netzes aus; es gibt lediglich Sonderfahrten zwischen Marienplatz und Fröttmaning für das Bayern-Spiel in der Allianz Arena.
  • Auch im Bus- und Straßenbahnverkehr ist nur ein stark eingeschränktes Angebot zu erwarten.
  • Auch in Nürnberg, Bayreuth und Hamburg wird am Mittwoch gestreikt. Wer von Stuttgart aus dorthin unterwegs ist, sollte sich auf den Webseiten und den Apps der lokalen Verkehrsbetriebe über die Beeinträchtigungen vor Ort informieren.

    In Kürze könnten auch wieder Streiks bei der Deutschen Bahn drohen. Alle Informationen dazu, ab wann neue Ausfälle möglich sind, gibt es hier in diesem Artikel.

    Warum wird gestreikt?

    Hintergrund der aktuellen Warnstreiks sind laufende Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr. Nach Angaben von Verdi geht es dabei vor allem um bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten, etwa kürzere Schichtzeiten, längere Ruhezeiten und höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. Die Gewerkschaft begründet die Streiks damit, dass die Arbeitgeber bislang kein aus ihrer Sicht ausreichendes Angebot vorgelegt hätten und so Bewegung in die Verhandlungen gebracht werden solle.