STZ+STZ+Wärmeplanung ab 2024
: Plan für Wärmenetze in Stuttgart beschlossen

Der Gemeinderat hat die Wärmeplanung für Stuttgart beschlossen. Für rund 45 Prozent der Haushalte stehen die Chancen gut, an ein Wärmenetz angeschlossen zu werden. Teils sind sie es auch bereits. Eine Übersicht mit Karten.
Von
Judith A. Sägesser, Simon Koenigsdorff und Jan Georg Plavec
Stuttgart
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  • Nun ist klarer, wie Teile der Stadt in Zukunft beheizt werden könnten. Wir zeigen Details in der Bildergalerie.

    Archiv: dpa/Marijan Murat
  • In der Bildergalerie zeigen wir, welche Gebiete an ein bestehendes Wärmenetz angeschlossen werden sollen, wo die Wärmeversorgung besonders herausfordernd ist – und wo jeder sich selbst ums klimaneutrale Heizen kümmern muss.

    Stadt Stuttgart/Koenigsdorff/Locke
  • In Bad Cannstatt sollen der Seelberg und die Altstadt (beide gelb markiert) an das bestehende Netz angeschlossen werden. Bei den grün markierten Gebieten läuft bereits die Planung. Die nicht farbig markierten Teile des Stadtbezirks sind „Einzelversorger“, sollen also nicht an ein Wärmenetz angeschlossen werden.

    Stadt Stuttgart/Koenigsdorff/Locke
  • Auch in Feuerbach laufen für Teile des Stadtbezirks schon konkrete Planungen (grün), der durch Industrie und Gewerbe geprägte Stadtteil Feuerbach-Ost (gelb) ist grundsätzlich für ein Wärmenetz geeignet.

    Stadt Stuttgart/Koenigsdorff/Locke
  • In Hofen sind einige Straßenzüge für ein Wärmenetz geeignet, für Mühlhausen (grün) laufen die Planungen bereits.

    Stadt Stuttgart/Koenigsdorff/Locke
  • Im Westen gibt es ein kleines mögliches Erweiterungsgebiet am Vogelsang.

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  • Im Osten wird es schwieriger. Der Stadtteil Ostheim ist für ein Wärmenetz geeignet, Gaisburg (rechts oben, rot) und Gablenberg (Mitte, rot) gelten als besonders herausfordernd.

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  • Das Lehenviertel und der Dobel (rot) in Mitte und Süd gelten ebenfalls als herausfordernde Viertel, um ein Wärmenetz aufzubauen. Heslach (blau) eignet sich für ein Wärmenetz, eine vertiefte Planung steht aber noch aus.

    Stadt Stuttgart/Koenigsdorff/Locke
  • Zuffenhausen-Mitte gilt wegen der dichten Bebauung ebenfalls als herausfordernd, am Stadtbad und am Rotweg (grün) laufen dagegen schon die Planungen

    Stadt Stuttgart/Koenigsdorff/Locke
  • Auch Stammheim-Süd könnte ein Wärmenetz erhalten, doch die Stadt sieht hier noch Hürden. Der Rest Stammheims muss sich selbst ums Heizen kümmern.

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  • Der Asemwald (rot) soll trotz der Herausforderungen ein klimaneutrales Wärmenetz erhalten.

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  • Teile Degerlochs sind ebenfalls in der Wärmeplanung enthalten, doch auch hier sieht die Stadt besondere Herausforderungen. Im nicht farbig markierten Teil Degerlochs gilt das Prinzip der Einzelversorgung.

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  • Ganz ähnlich ist es in Möhringen: ein Teil des Stadtbezirks ist prinzipiell geeignet, stellt die Verwaltung aber vor Herausforderungen – der Rest muss sich selbst ums Heizen kümmern.

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  • Dasselbe Bild zeigt sich in Vaihingen.

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  • In Botnang ist das Potenzial für ein klimaneutrales Wärmenetz sehr beschränkt, zudem sieht die Stadt noch erhebliche Hürden.

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  • Ganz ähnlich sieht es in Weilimdorf aus.

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  • In Hohenheim gibt es bereits ein Wärmenetz, die Viertel Im Wolfer sowie Teile des Plieninger Ortskerns gelten als schwierig, aber grundsätzlich machbar.

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  • Links und rechts des Neckars gibt es bereits ein Wärmenetz (orange), in Hedelfingen (blau, links unten) steht eine vertiefte Untersuchung noch aus. Teile Obertürkheims sollen trotz großer Herausforderungen an ein Wärmenetz angeschlossen werden, die nicht farbig markierten Gebiete gar nicht.

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