STZ+STZ+Yuicery, Lässig und Der Föhrich mit Label
: Vegan, bio, regional – warum sich nur wenige Lokale um ein Siegel bemühen

Die Yuicery hat als erstes Lokal in Stuttgart und erste Systemgastronomie das Vegan-Label erhalten. Auch Restaurants mit Bio-Siegel oder der „Schmeck den Süden“-Plakette wie Lässig oder Der Foehrich sind eine Seltenheit. Der Grund: sie kosten Zeit und Geld.
Von
Kathrin Haasis
Stuttgart
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  • Zu 100 Prozent vegan: Geschäftsführer Oliver Neuzerling (links) und Philipp Weber von der Yuicery präsentieren ihre Produkte.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Oliver Neuzerling (rechts) und Philipp Weber sind auch ziemlich happy, dass sie das V-Label erhalten haben – und der langwierige Prüfprozess davor abgeschlossen ist. Damit ist garantiert, das alle Zutaten, die in der Yuicery, die eine Filiale in der Stadtmitte betreibt, rein pflanzlich sind.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Zwar zertifiziert bio, aber eigentlich ein ganz normales Restaurant: Melanie Urban vom Lässig im Stuttgarter Osten bietet Schupfnudel mit Gulasch an und einen Salatteller. Die Gerichte aus Bio-Zutaten haben eine wachsende Fangemeinde, trotz des Preises. Die gebratene Hähnchenbrust mit Ricotta-Kräuter-Füllung, Tomaten-Salat und hausgemachten Gnocchi kostet im Lässig 32,50 Euro.

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  • René Wagner legt Wert auf Zutaten aus Baden-Württemberg. „Wir sind ein schwäbisches Restaurant“, sagt der Wirt von Der Foehrich in Stuttgart-Feuerbach.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Das Zertifikat hat René Wagner an die Hauswand geschraubt. Seine Gäste schätzen, dass sie im Foehrich „mit einem guten Gewissen“ essen können. Allerdings gehört er seit Jahren dem „Schmeck den Süden“-Kreis an und für die meisten wäre das Qualitätssiegel nun selbstverständlich.

    Lichtgut/Julian Rettig
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