Flughafen-Streik in Spanien: Hier wird über Ostern gestreikt

Auch der Flughafen in Palma de Mallorca ist betroffen.
Iurii Dzivinskyi / shutterstock.comIn Spanien hat am 30. März beim Bodenabfertiger Groundforce ein unbefristeter Streik begonnen. Hintergrund sind nach Angaben der Gewerkschaften Streitigkeiten über die Einhaltung des Tarifvertrags sowie Reallohnverluste. Betroffen ist das sogenannte Handling, also zentrale Abläufe am Boden wie Passagierabfertigung, Gepäck, Fracht, Abläufe auf dem Vorfeld und weitere Dienstleistungen rund um den Flugzeugbetrieb.
An welchen Flughäfen wird gestreikt?
Der Streik betrifft Groundforce-Beschäftigte an mehreren spanischen Flughäfen. Hier wird gestreikt:
In einer schriftlichen Erklärung des spanischen Verkehrsministeriums werden zudem Arbeitsniederlegungen an den Standorten Zaragoza, Gran Canaria und Sevilla genannt.
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Welche Auswirkungen haben die Streiks?
Die Arbeitsniederlegung kann den Flugverkehr deutlich beeinträchtigen. Da Groundforce bei der Bodenabfertigung unter anderem Aufgaben bei Passagieren, Gepäck, Fracht, Vorfeldbetrieb, Reinigung sowie Flugvorbereitung übernimmt, sind insbesondere längere Abfertigungszeiten, Verspätungen und auch Flugausfälle möglich.
Nach Angaben des spanischen Verkehrsministeriums könnten während der Streiktage mehr als eine Million Passagiere betroffen sein. Gleichzeitig wurden umfangreiche Mindestdienste festgelegt, um zentrale Verbindungen aufrechtzuerhalten .
Wie stark Flüge betroffen sind, hängt dabei von der jeweiligen Strecke ab:
Für Reisende bedeutet das: Auch wenn viele Flüge stattfinden, ist insgesamt mit einem deutlich reduzierten Angebot und spürbaren Verzögerungen zu rechnen – vor allem auf stark frequentierten Inlandsstrecken.
Wann und wie lange wird gestreikt?
Der Streik ist unbefristet. Gestreikt wird jeweils montags, mittwochs und freitags in drei Zeitfenstern:
Die aktuelle Regelung zu den Mindestdienstleistungen an den Flughäfen gilt zunächst bis zum 29. April 2026. Sollte der Streik bis dahin nicht beendet sein, wäre laut Ministerium eine neue Entscheidung zu den Mindestdienstleistungen nötig.
