Hubschraubereinsatz: Bergwacht rettet Hund und Herrchen mit Heli

Erfolgreich ausgeflogener Labrador in den Alpen.
Bergrettung Salzburg-Mittersill- Rettung im Lattengebirge: Hund und Halter per Hubschrauber aus Steilgelände geborgen.
- Der 40-jährige Wanderer scheiterte mit seinem 27-Kilo-Labrador am Alpgartensteig.
- Auf etwa 1400 Metern Höhe waren beide erschöpft – ein Aufstieg war nicht mehr möglich.
- Bergretter und Hundeführerin setzten Fluggeschirr und Bergesitz ein – Windenbergung gelang.
- Experten raten: Routen auf Leitern prüfen, Gewicht realistisch einschätzen, Karten offline laden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine anspruchsvolle Bergtour in den oberbayerischen Alpen endete für einen Urlauber und seinen Vierbeiner in einer fast ausweglosen Lage. Im steilen Gelände des Lattengebirges bei Bad Reichenhall verließen sowohl den Hund als auch seinen Halter die Kräfte. Die Bergwacht rückte schließlich mit dem Rettungshubschrauber an, um beide unversehrt per Seilwinde aus der Bergnot zu befreien. Der 40 Jahre alte Wanderer aus Schleswig Holstein war vom Hochschlegel über den Alpgartensteig abgestiegen. Dieser Steig gilt als landschaftlich reizvoll, verlangt jedoch Trittsicherheit und führt über steile Passagen mit Treppen und Leitern. Was für geübte Wanderer machbar ist, stellte den 27 Kilogramm schweren Labrador vor unüberwindbare Hürden.
Der Halter versuchte zunächst, das Tier stellenweise über die senkrechten Leitern nach unten zu tragen. Auf rund 1400 Metern Höhe ging jedoch nichts mehr. Hund und Halter waren vollkommen erschöpft, ein Wiederaufstieg war kräftemäßig ausgeschlossen und mangels Mobilfunknetz gab es keine Möglichkeit, den weiteren Wegverlauf digital zu prüfen. Daraufhin setzte der Mann am Vormittag einen Notruf ab.

Polizeihubschrauber über dem Berchtesgadener Land.
Uwe Lein/dpaHunderettung mit Seilwinde
Die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger machten sich gemeinsam mit der Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 14 auf den Weg. An der steilen Einsatzstelle wurden ein Bergretter sowie eine erfahrene Hundeführerin abgesetzt.
Damit das Tier während der Rettung ruhig blieb, legten ihm die Einsatzkräfte ein spezielles Fluggeschirr an. Der Wanderer selbst wurde in einem Bergesitz gesichert. Anschließend zog die Hubschrauberbesatzung beide per Winde nach oben und flog das Duo sicher ins Tal nach Bayerisch Gmain.
Tipps für Bergtouren mit Hund
- Routen vorab genau auf Leitern und Kletterpassagen prüfen
- Das Gewicht des Tieres für eventuelle Tragepassagen realistisch einschätzen
- Kartenmaterial vor der Tour für die Offline-Nutzung herunterladen
Experten von Alpenverein und Bergwacht raten Hundehaltern dazu, Routen mit Hunden besonders gründlich zu planen. Klettersteige seien für die Tiere meist ungeeignet.


