Neue Warnstreiks im ÖPNV: Diese Städte sind betroffen

Auch diese Woche wird wieder gestreikt.
Bjoern Wylezich / shutterstock.comUpdate vom 10.03.2026 um 10:47: In Baden-Württemberg haben Verdi und der KAV BW sich geeinigt. Es drohen keine weiteren Streiks im ÖPNV.
Im Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Verdi und den kommunalen Nahverkehrsunternehmen kommt es erneut zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr. Ab heute müssen sich Fahrgäste in mehreren Regionen Deutschlands auf erhebliche Einschränkungen bei Bussen und Bahnen einstellen. Betroffen sind Städte in Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Sachsen.
Dortmund: Stillstand bei Bus und Bahn
In Dortmund fahren am Montag, 9. März, ganztägig keine Busse und Stadtbahnen der Dortmunder Stadtwerke (DSW21). Auch die H-Bahn stellt den Betrieb ein.
Betroffen sind außerdem:
Auch Fahrten der gemeinsam mit der Vestischen betriebenen ExpressBuslinie X13 zwischen Dortmund, Waltrop und Datteln fallen aus. Die Flughafen-Sonderlinien AirportExpress, AirportShuttle und die Linie 490 sollen dagegen planmäßig verkehren.
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Thüringen: Mehrtägiger Streik in vielen Städten
Von Montag, 9. März, bis Donnerstag, 12. März, wird der öffentliche Nahverkehr in großen Teilen Thüringens bestreikt. In vielen Städten werden Busse und Straßenbahnen während dieser Zeit vollständig ausfallen.
Betroffen sind unter anderem:
Bereits beim letzten Warnstreik Ende Februar standen Busse und Straßenbahnen in mehreren dieser Städte nahezu komplett still.
Sachsen: Warnstreiks in mehreren Regionen
Auch in Sachsen sind in den kommenden Tagen Warnstreiks angekündigt. Den Auftakt macht ein Streik bei der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RVSOE) am 10. März.
Weitere Arbeitsniederlegungen sind in der gleichen Woche geplant in:
In der Woche ab dem 16. März sollen außerdem Beschäftigte in folgenden Regionen streiken:
Auch in den Städten Chemnitz, Dresden und Görlitz kann es zu Einschränkungen kommen. Teilweise ist auch der Schülerverkehr betroffen.
Hintergrund: Tarifkonflikt im Nahverkehr
Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft Verdi den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Bundesweit betrifft der Konflikt rund 100.000 Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr.
Gefordert werden unter anderem:
In einigen Bundesländern wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.
Die Deutsche Bahn ist von den aktuellen Arbeitsniederlegungen nicht betroffen.
