Alina Kabajewa
: Neue Sanktionen gegen Putins mutmaßliche Geliebte

Nach der EU setzten auch die USA die mutmaßliche Putin-Freundin Alina Kabajewa auf die Strafliste. In der Boulevardpresse ist von einem Verhältnis der beiden die Rede.
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jo/red/AFP
Stuttgart
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Die Olympiasiegerin von 2004 führt heute das große russische Medienunternehmen NMG. Die EU erklärte, sie stehe „in enger Verbindung“ zu Präsident Wladimir Putin.

dpa/Yoshikazu Tsuno

Nach Großbritannien und der EU haben auch die USA Sanktionen gegen die mutmaßliche Freundin des russischen Präsidenten Wladimir Putin verhängt. Das US-Finanzministerium erklärte am Dienstag in Washington, die frühere Sportgymnastin Alina Kabajewa auf seine Sanktionsliste gesetzt zu haben. Die 39-Jährige habe eine „enge Beziehung zu Putin“ und sei die derzeitige Chefin des Kreml-freundlichen Medienimperiums National Media Group.

Die EU und Großbritannien hatten bereits im Mai Sanktionen gegen die einstige Olympiasiegerin verhängt, die Gerüchten zufolge mit Putin liiert ist.

Neue Sanktionen gegen Kreml-nahe Oligarchen

Das US-Finanzministerium gab am Dienstag auch Sanktionen gegen eine Reihe von weiteren russischen Persönlichkeiten, Unternehmen und Instituten bekannt. Darunter sind der Milliardär Andrej Gurjew, Chef des Dünger-Riesen PhosAgro, und sein Sohn.

Gurjew gehört in Großbritannien das Anwesen Witanhurst, nach Angaben des US-Finanzministeriums das zweitgrößte Anwesen in London nach dem Buckingham Palace. Er ist auch Besitzer der mehr als 80 Meter langen Luxusyacht „Alfa Nero“, die vom US-Finanzministerium jetzt auf eine schwarze Liste gesetzt wurde.

Westliche Staaten haben wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine harte Sanktionen gegen Russland verhängt. Sie haben dabei auch Putin nahestehende Oligarchen ins Visier genommen.

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