„Ich hatte gute Gespräche mit ihm“
: Trump: Putin wird Nato-Gebiet nicht angreifen

Der Direktor des US-Geheimdienstes CIA ist für Gespräche nach Moskau gereist, er soll Russland vor einem Angriff auf Nato-Staaten gewarnt haben. Was hat US-Präsident Trump dazu zu sagen?
Von
red/dpa
Washington
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Russland wird keine Nato-Verbündeten attackieren – davon ist US-Präsident Donald Trump überzeugt. (Archivbild)

Manuel Balce Ceneta/AP/dpa
  • Trump zeigt sich sicher: Russland werde kein Nato-Territorium angreifen.
  • Auf Nachfrage verwies er auf „gute Gespräche“ mit Putin – Details nannte er nicht.
  • Medien berichteten, CIA-Chef Ratcliffe habe in Moskau vor Angriffen auf Nato-Partner gewarnt.
  • Trump kommentierte den Zweck der Reise nicht und sagte nur: „Sie werden nicht angreifen.“
  • Der Kreml wies Berichte über Angriffspläne als „Schauergeschichten“ zurück.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

US-Präsident Donald Trump hat sich überzeugt davon gezeigt, dass Russland keine Nato-Verbündeten attackieren wird. Auf eine Frage dazu, ob der russische Präsident Wladimir Putin zugestimmt oder sich verpflichtet habe, von einer solchen Offensive abzusehen, sagte er im Oval Office: „Ich hatte gute Gespräche mit ihm. Er wird kein Nato-Territorium angreifen.“

Das „Wall Street Journal“ und das Magazin „Politico“ hatten zuvor unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen berichtet, dass CIA-Chef John Ratcliffe bei seinem Besuch am Dienstag in Moskau vor einem Angriff auf Nato-Verbündete gewarnt haben soll. Trump lehnte es nun ab, Medienberichte über den Zweck der Reise von Ratcliffe zu kommentieren. „Sie werden nicht angreifen“, sagte er lediglich.

Kreml spricht von „Schauergeschichten“

Der CIA-Chef habe Russland vor allem mit Blick auf die östlichen Nato-Partner im Baltikum vor einer Eskalation gewarnt, berichtete „Politico“. Zudem habe er den Kreml dazu gedrängt, seine militärische und finanzielle Unterstützung für den Iran herunterzufahren. Über den Inhalt der Gespräche wurde offiziell allerdings nur kaum etwas bekannt. Der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes, Sergej Naryschkin, bestätigte am Donnerstag sein Treffen mit Ratcliffe, machte aber keine Angaben zum Inhalt. 

CIA-Direktor John Ratcliffe.

Alex Brandon/AP/dpa

Berichte über mögliche russische Vorbereitungen für einen Angriff auf Nato-Verbündete wurden im Kreml als „Schauergeschichten“ zurückgewiesen. 

Vor dem russischen Einmarsch in die benachbarte Ukraine hatten Moskauer Vertreter ebenfalls westliche Medienberichte über die Kriegsvorbereitungen als „Schauermärchen“ abgetan. In seinem Abwehrkampf wird das angegriffene Land dabei massiv von westlichen Staaten unterstützt.