Nato-Gipfel in Ankara
: Mehrere Versprecher: Trump patzt bei Auftritt mit Selenskyj

„Islamische Republik Japan“ und „JCPOC“: Bei einem Auftritt beim Nato-Gipfel in Ankara leistet sich der US-Präsident mehrere Versprecher. Eine Szene ist dabei besonders schräg.
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red/dpa
Ankara

US-Präsident Donald Trump trifft sich am Rande des NATO-Gipfels mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Alex Brandon/AP/dpa
  • Trump leistete sich beim Nato-Gipfel in Ankara mehrere Versprecher.
  • Er sprach von der „Islamischen Republik Japan“, gemeint war offenkundig der Iran.
  • Das Atomabkommen nannte er „JCPOC“, korrekt wäre JCPOA gewesen.
  • Zudem fragte er nach einer Frage für „Präsident Putin“ und zeigte auf Selenskyj.
  • Biden vertauschte beim Nato-Gipfel 2024 ebenfalls Selenskyj mit Putin und korrigierte sich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

US-Präsident Donald Trump hat sich bei einem Presseauftritt mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mehrere aufsehenerregende Versprecher geleistet. Auf die Frage einer Journalistin sagte er am Rande des Nato-Gipfels in Ankara an einer Stelle, die „Islamische Republik Japan“ habe 111 Raketen abgefeuert, obwohl er offensichtlich von der Islamischen Republik Iran sprechen wollte. Zudem bezeichnete der 80-Jährige das frühere internationale Atomabkommen mit dem Iran als JCPOC, obwohl dieses eigentlich JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) heißt.

Später fragte er dann noch in die Runde der anwesenden Reporterinnen und Reporter, ob diese eine „Frage für Präsident Putin“ hätten, und zeigte dabei auf den neben ihm sitzenden Selenskyj. Als daraufhin Aufruhr im Raum entstand, behauptete er, wirklich wissen zu wollen, ob es eine Frage an Putin gebe. „Denn ich werde ihm diese Frage stellen“, sagte er.

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump mit solchen Patzern auffällt. Für Aufsehen sorgt das auch deshalb, weil der Republikaner im Präsidentschaftswahlkampf immer wieder über Aussetzer seines Konkurrenten Joe Biden gespottet hatte. 

Auch Biden hatte einen Selenskyj-Moment

Dieser hatte etwa beim Nato-Gipfel 2024 ebenfalls einen Selenskyj-Moment und vertauschte in einer Rede den Namen des ukrainischen Präsidenten mit dem von Kremlchef Wladimir Putin. Biden sprach über den russischen Angriffskrieg und wollte dann das Wort Selenskyj erteilen. Er sagte: „Nun übergebe ich das Wort an den Präsidenten der Ukraine, der ebenso viel Mut wie Entschlossenheit besitzt. Meine Damen und Herren: Präsident Putin.“

Noch während er sich vom Rednerpult wegdrehte, bemerkte der damals 81-jährige US-Präsident den Fehler. Er korrigierte sich unmittelbar und sagte entschuldigend, er sei so sehr darauf konzentriert, Putin zu besiegen. Selenskyj, der neben ihm auf der Bühne stand, konterte scherzhaft mit den Worten: „Ich bin besser.“

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