US-Präsident fordert Selenskyj-Ablösung: Trump: „Es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt“

Beim NATO-Gipfel in Ankara im Juli schien das Verhältnis von Trump und Selenskyj noch intakt zu sein.
Ukraine Presidency via Bestimage/actionpress- Trump fordert die Ablösung von Wolodymyr Selenskyj als Präsident der Ukraine.
- Er sagt, es sei an der Zeit für einen neuen Präsidenten – mit dem Ziel, den Krieg zu beenden.
- Zuvor kritisierte Selenskyj Trumps Diesel-Deal mit Moskau scharf.
- Laut Bericht äußerte sich Trump dazu am Samstag im Weißen Haus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
US-Präsident Donald Trump hat eine Ablösung des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj gefordert. „Es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt“, der bereit sei, den Krieg mit Russland zu beenden, sagte Trump am Samstag vor Journalisten im Weißen Haus. Zuvor hatte Selenskyj Trump wegen dessen Diesel-Deal mit Moskau scharf angegriffen. Trump forderte Selenskyj zudem auf, die Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen.
„Er soll verdammt noch mal damit aufhören“, sagte Trump zu den ukrainischen Angriffen auf Raffinerien, mit denen sich das Land gegen den seit fast fünf Jahren andauernden russischen Angriffskrieg wehrt. Der US-Präsident macht die Ukraine für den Anstieg des Dieselpreises verantwortlich, der vor den Kongresswahlen am 3. November für erheblichen Unmut in der Bevölkerung sorgt. Daher hatte Trump am Freitag verkündet, trotz bestehender Sanktionen Diesel aus Russland zu kaufen.
Trump: „Niedrigere Preise für Amerikaner höchste Priorität“
„Niedrigere Preise für die Amerikaner und vor allem für unsere großartigen Farmer, Viehzüchter und Lkw-Fahrer, das ist meine höchste Priorität“, fügte Trump hinzu und bekannte sich damit offen zum Hauptziel der Vereinbarung mit Moskau.
Die Dieselpreise sind in den USA infolge des von den USA und Israel begonnenen Iran-Krieges seit Ende Februar um 67 Prozent gestiegen. Trumps Republikanische Partei befürchtet, dafür bei den Wahlen abgestraft zu werden und ihre Kongressmehrheit zu verlieren. Dies würde die Umsetzung der Vorhaben des Rechtspopulisten erschweren.