Wahl zum Abgeordnetenhaus: „Und das ist auch gut so“ – Riesenwahlplakat an CDU-Zentrale

Der CDU-Politiker Stefan Evers ist noch nicht allzu lange Spitzenkandidat seiner Partei für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus.
Annette Riedl/dpa- Riesenplakat an der CDU-Zentrale: Stefan Evers wirbt mit „Ich bin konservativ. Und das ist auch gut so.“
- Der Slogan spielt auf Klaus Wowereits Satz „Ich bin schwul, und das ist auch gut so“ an.
- Evers ist neuer CDU-Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl am 20. September.
- Er folgte auf Kai Wegner, der nach Debatten um falsche Angaben zum Stromausfall zurücktrat.
- In Umfragen liegen CDU, Linke, AfD und Grüne eng beieinander, die SPD liegt auf Platz fünf.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
An der Bundesgeschäftsstelle der CDU in Berlin-Tiergarten prangt jetzt ein überdimensionales Wahlplakat. Darauf blickt Stefan Evers, CDU-Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl am 20. September, auf Passanten und vorbeifahrende Autos. Seine Botschaft: „Ich bin konservativ. Und das ist auch gut so.»
Evers bedient sich dabei sprachlich bei der Konkurrenz von der SPD. Deren späterer Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hatte vor 25 Jahren auf einem Parteitag erklärt: „Ich bin schwul, und das ist auch gut so.“ Es war damals das erste Mal, dass ein deutscher Spitzenpolitiker offen seine Homosexualität aussprach.
Evers sprang als Kandidat ein
Derzeit regiert in Berlin eine Koalition aus CDU und SPD. Finanz- und Kultursenator Evers ist erst seit kurzem Spitzenkandidat der CDU. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) war vor etwa einem Monat als Spitzenkandidat zurückgetreten.
Grund waren Debatten und immer neue Enthüllungen über seine falschen Angaben zum Krisenmanagement während eines großen Stromausfalls im Januar. In letzten Umfragen lagen CDU, Linke, AfD und Grüne in unterschiedlicher Reihenfolge vergleichsweise eng beieinander. Die SPD rangierte mit deutlichem Rückstand auf Platz fünf.