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Das hat gepasst: Maximilian Mittelstädt jubelt nach seiner Vorarbeit zum 2:0 durch Florian Wirtz.
Eibner-Pressefoto/Jenni Maul
Deutschland gewann in München 2:0 gegen Serbien – Offensivmut prägte das Spiel.
Tom Bischof traf in der 39. Minute, Florian Wirtz erhöhte in der 61. Minute.
Jürgen Klopp feierte den ersten Sieg als Bundestrainer.
Mika Baur debütierte als 1000. Nationalspieler der DFB-Elf.
Maximilian Mittelstädt überzeugte als Vorbereiter zum 2:0.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
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Endlich wieder Fußball-Spaß. Die runderneuerte Nationalmannschaft mit Debütant Mika Baur als 1000. Nationalspieler hat Jürgen Klopp den ersehnten ersten Sieg als Bundestrainer beschert. Premierentorschütze Tom Bischof (39. Minute) und der wie befreit wirbelnde Florian Wirtz (61.) sorgten beim mit viel Offensivmut erspielten 2:0-Erfolg gegen Serbien in München für die Tore.
Wir haben alle bis zur 80. Spielminute eingesetzten DFB-Akteure mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Jonas Urbig (Note 3): Heimspiel beim Länderspieldebüt: Der Rahmen hätte unpassender sein können für den Keeper des FC Bayern – nun also durfte der Münchner Kronprinz von Manuel Neuer in der heimischen Arena in Fröttmaning zum ersten Mal zwischen die Pfosten mit dem Adler auf der Brust. Urbig konnte sich gegen die Serben nicht auszeichnen – weil die Gäste ihn schlicht nicht prüften.
Matthias Koch
Philipp Treu (Note 3): Da hatte offenbar jemand Eindruck hinterlassen – der Rechtsverteidiger des SC Freiburg war bei seinem Länderspieldebüt vor einer Woche beim 1:1 gegen die Niederlande in Amsterdam der beste deutsche Feldspieler. Jetzt gegen die Serben stand er wieder von Beginn an auf dem Platz. Und, was soll man sagen: Treu agierte wieder griffig und bissig, wenn auch nicht so stark nach vorne wie in Amsterdam. Was auch an den tief stehenden Serben lag, die dem Rechtsverteidiger kaum Raum für Tempoläufe ließen. Allerdings: Treu flankte nach einer knappen Stunde punktgenau auf Nick Woltemade, der dann aus kurzer Distanz freistehend drüber schoss.
Christian Charisius/dpa
Malick Thiaw (Note 3): Der Innenverteidiger von Newcastle United durfte anstelle von VfB-Profi Finn Jeltsch, der auf der Bank Platz nehmen musste, spielen. Thiaw zeigte eine solide Leistung, und war, siehe Waldemar Anton, kaum gefordert.
IMAGO/Fred Kfoury III/Icon Sportswire
Waldemar Anton (Note 3): Der ehemalige VfB-Innenverteidiger durfte am Donnerstagabend den deutschen Abwehrchef geben – und machte seine Sache ordentlich. Der BVB-Profi war gegen die harmlosen Gäste allerdings auch kaum gefordert.
IMAGO/Bahho Kara
Maximilian Mittelstädt (Note 2,5): Es war also mal wieder so weit: Maximilian Mittelstädt darf ein Länderspiel machen. Zuletzt war das beim VfB-Linksverteidiger beim schmachvollen 0:2 in der Slowakei im September 2025 der Fall. Jetzt brachte Jürgen Klopp den Stuttgarter Abwehrmann in der Münchner Arena von Beginn an. Mittelstädt bekam damit den Vorzug vor dem Leipziger David Raum – seinem Konkurrenten bei der Heim-EM 2024. Der VfB-Profi rechtfertigte das Vertrauen am Donnerstagabend gegen die Serben – er war ballsicher und taktisch diszipliniert unterwegs. Hinten war der Abwehrmann weitgehend beschäftigungslos, vorne durfte er auf beiden Seiten die Ecken schlagen. Da aber war noch Luft nach oben – im Gegensatz zu seiner Torvorlage zum 2:0: Da passte Mittelstädt von links aus vollem Lauf punktgenau in den Sechzehner auf den Torschützen Florian Wirtz.
IMAGO/DeFodi.de
Aleksandar Pavlović (Note 2,5): Der Mittelfeldmann des FC Bayern war in der heimischen Arena in der Startelf gesetzt – und machte seine Sache im Zentrum umsichtig und ordentlich. In Abwesenheit von Kapitän Joshua Kimmic war Pavlovic wie erwartet der Chef im Mittelfeld mit vielen Ballkontakten. Pech hatte der Münchner bei seinen Schüssen in der ersten Hälfte, die beide knapp vorbei gingen.
Tom Weller/dpa
Tom Bischof (Note 2): Der Profi des FC Bayern gab den Achter unter Jürgen Klopp. Der Bundestrainer hatte Bischof bei seiner Nominierungspressekonferenz fast schon überschwänglich gelobt, unter anderem aufgrund seiner Schussstärke. Am Donnerstagabend nun zeigte der Münchner, warum. Sein Schuss in Minute 24 ging noch vorbei – in der 40. Minute dann stand Bischof richtig und staubte aus kurzer Distanz zum 1:0 ab. Wenig später mit einem krachenden Fernschuss, den der serbische Keeper nur mit Mühe entschärfen konnte. Bischof also, genau: war gut in Schuss. Und das auch als ballsichere Anspielstation mit Zug nach vorne im Mittelfeld und in den Zwischenräumen.
IMAGO/DeFodi.de
Florian Wirtz (Note 2): Der 23-Jährige hatte es zunächst schwer. Und leichtfüßig wirkten seine Aktionen anfangs nicht. Dann kam Florian Wirtz zu einer großen Möglichkeit – per Kopf. Doch Serbiens Djordje Petrovic hielt (34.). Wie gut er am Ball ist, zeigte der Techniker als Vorbereiter des Führungstors durch Tom Bischof (39.). Nach dem Seitenwechsel agil und guten Steckpässen. Dazu mit der Spielführerbinde am Arm. Sein Tor zum 2:0 war elegant und überlegt gleichzeitig 61.).
IMAGO/Eduard Martin
Serge Gnabry (Note 3): Führte die Nationalelf erstmals als Kapitän auf das Feld – in seinem 62. Länderspiel. Serge Gnabry blieb zunächst unauffällig, bis zu seinem ersten Antritt mit Abschluss (18.). Nach einer Grätsche wurde er von Bundestrainer Jürgen Klopp gefeiert. Kurz darauf vergab er eine Riesenchance (30.). War weiter an guten Angriffen beteiligt, auch vor der Führung durch Tom Bischof hatte der Münchner seine Füße im Spiel. Wurde zur Pause ausgewechselt, um die Belastung zu steuern.
IMAGO/Bahho Kara
Nick Woltemade (Note 4): Die ersten beiden Aktionen des Mittelstürmers gingen daneben, bei der dritten kam wenigstens ein abgefälschter Torschuss heraus. Danach war Nick Woltemade besser im Spiel. Allerdings vergab der Angreifer von Juventus Turin die große Chance auf das zweite Tor (59.). Dennoch machte der Ex-Stuttgarter engagiert weiter und stellte sich in den Dienst der Mannschaft.
Matthias Koch
Derry Scherhant (Note 2,5): Der Neuling war anfangs der auffälligste Angreifer – mit seinen Dribblings und Flanken. Derry Scherhant agierte dabei vom linken Flügel aus und ging mutig in die Eins-gegen-eins-Situationen. Der Freiburger ging nach der Pause auf die rechte Seite. Traf dann nur das Außennetz (57.) und blieb bis zu seiner Auswechslung (77.) ein Aktivposten.
IMAGO/Bahho Kara
Said El Mala (Note 3): Der Kölner Offensivmann wurde zur zweiten Hälfte für Serge Gnabry eingewechselt und kam damit zu seinem ersten Länderspiel. Auf Linksaußen zeigte sich El Mala engagiert und forderte oft den Ball. Sein ansatzloser Schuss in Minute 57 ging knapp vorbei.
IMAGO/Tom Lauruschkat
Bambasé Conté (Note 3): Wurde in der 77. Minute für Derry Scherhant eingewechselt. Versuchte es gleich mit einem Dribbling. Und blieb mutig dran.
Sven Hoppe/dpa
Jonathan Burkardt (Note 3): Der Frankfurter Stürmer kam in der 77. Minute in die Partie und fiel nicht weiter auf.
Titgemeyer,Michael/actionpress
Mika Baur (Note 3): Der ehemalige Jugendspieler des VfB Stuttgart, jetzt bei Celtic Glasgow aktiv, durfte sich seinen großen Traum erfüllen und kam mit der Einwechslung in der 77. Minute zu seinem ersten Länderspiel. Ohne entscheidende Akzente.
Tom Weller/dpa
Vitaly Janelt (Note – ): Wurde in der 88. Minute eingewechselt und nicht mehr bewertet.