Trainer des VfB Stuttgart: Sebastian Hoeneß in Rage: „Die verarschen uns gerade“

Emotionen pur in Sinsheim: Trainer Sebastian Hoeneß (Mi.) nach dem 3:3 bei der TSG Hoffenheim mit Tiago Tomas (li.) und Alexander Nübel.
www.imago-images.de- VfB zeigt Film „Herzschlag-Finale in Liga und Pokal“ über das Saisonfinale 2025/26.
- Im Fokus: das 3:3 bei der TSG Hoffenheim und die Halbzeitansprache von Sebastian Hoeneß.
- Hoeneß kritisierte Einsatz und Tempo: „Die verarschen uns gerade“, forderte mehr Aktivität.
- Trotz 3:1-Rückstand und Platzverweis erreichte Stuttgart durch Tiago Tomas noch das 3:3.
- Später in Frankfurt reichte ein 2:2: In der Kabine lief die Hymne, Hoeneß lobte die Nervenstärke.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Titel des Films ist treffend: Herzschlag-Finale in Liga und Pokal – so heißt der vom VfB Stuttgart produzierte Streifen, in dem es um besagtes Finale der abgelaufenen Saison geht. Und damit, klar um das am Ende trotz starker Leistung verlorene DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern (0:3), aber vor allem auch: um den dramatischen Kampf um den Einzug in die Champions League.
Da stand insbesondere das spektakuläre 3:3 beim direkten Konkurrenten TSG Hoffenheim am drittletzten Spieltag im Fokus. Und dabei speziell die emotionale und laute Halbzeitansprache von Trainer Sebastian Hoeneß.
Rückblick: Die Weiß-Roten spielen in Sinsheim eine schwache erste Hälfte, liegen verdient mit 1:2 zurück und lassen vieles, wenn nicht alles vermissen.
Hoeneß also, so ist es im Film zu sehen, kommt in der Pause in die Kabine – und startet seinen Monolog: „Ok, Ruhe jetzt! Wir haben sehr wenig von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das ist ein Spiel, in dem es um so viel geht, und ich kriege gerade die Info, dass wir jetzt schon vier Kilometer weniger gelaufen sind als die. Die verarschen uns gerade. Die machen es so, wie man es macht, wenn man in die Champions League möchte.“
Hoeneß ist laut und wird noch lauter: „Ich sag‘ euch, nach dem 2:1, was wir da gespielt haben, das war Schlafwagenfußball – Schlafwagenfußball! Ich muss an eure Ehre, ich muss an eure Ehre – so wird das nichts, sag ich euch. Wir müssen schneller im Kopf werden (…), wir wollen in die Champions League, dann müssen wir etwas dafür tun. Seid aktiv Männer, spielt Fußball, wie ihr es könnt. (…). Jetzt wird alles dem Ziel untergeordnet, das Spiel zu drehen – alles!“
Dann ging es zurück auf den Platz – und es ging zunächst noch schlimmer weiter als in Hälfte eins. Denn Hoffenheim erzielte das 3:1, kam zu etlichen Großchancen, die entweder am Pfosten landeten oder vom überragenden VfB-Keeper Alexander Nübel vereitelt wurden.
Der Rest ist Stuttgarter Fußballgesichte aus der abgelaufenen Saison: Ermedin Demirovic erzielt das 2:3, wenig später fliegt Kapitän Atakan Karazor nach grobem Foul vom Platz. Und dann, ja dann zeigt das Hoeneß-Team eine riesige Moral und kommt in Unterzahl durch Tiago Tomas noch zum Ausgleich.
Ein entscheidender Schritt in Richtung Königsklasse sollte das am Ende gewesen sein bei einem direkten Konkurrenten – wenn nicht der entscheidende.
Zwei Wochen später macht der VfB durch das 2:2 bei Eintracht Frankfurt den Einzug in die Champions League perfekt. Jetzt steht Hoeneß, wieder im Film zu sehen, nach dem Schlusspfiff beseelt in der Kabine. In dem Moment, als er das Wort ergreifen will, ertönt die Hymne der Königslasse, abgespielt von Offensivmann Jamie Leweling. Wenig später sagt Hoeneß in der Kabine dies zu seiner Mannschaft: „Was ihr in den letzten Spielen gemacht habt, ist krass. (…). Ihr könnt mit Druck umgehen.“
Vor allem in der spektakulären Schlussphase in Hoffenheim.

