Transfer des VfB Stuttgart
: Der Poker um Pejcinovic gerät ins Stocken

Der Sportchef führt weiter Gespräche, um den Wunschstürmer zu verpflichten – aber Fabian Wohlgemuth lässt sich von den Wolfsburgern nicht treiben.
Von
Carlos Ubina
Stuttgart
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Dzenan Pejcinovic blickt Richtung Stuttgart. Den Angreifer zieht es zum VfB.

IMAGO/Darius Simka
  • VfB Stuttgart verhandelt mit Wolfsburg über Dzenan Pejcinovic, doch es gibt keine Einigung.
  • Wolfsburg fordert 25 Mio. Euro, Stuttgart bot über 20 Mio. Euro – der Deal stockt.
  • Fabian Wohlgemuth sieht ein positives Ergebnis aktuell weit entfernt und bleibt gelassen.
  • Ein schneller Neuzugang ist nicht zu erwarten, das Transferfenster bleibt noch offen.
  • Pejcinovics Fehlen in einem Testspiel gilt laut VfB nicht als Hinweis auf einen Wechsel.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Dzenan Pejcinovic will zum VfB Stuttgart – und der Fußball-Bundesligist möchte den Angreifer gerne verpflichten. Allerdings steht noch der VfL Wolfsburg dazwischen, bei dem der 21-Jährige angestellt ist. Und bisher ist keine Einigung über die Ablösesumme erzielt worden. Der Absteiger aus Niedersachsen verlangt 25 Millionen Euro. Der Champions-League-Teilnehmer aus Schwaben hat sein Angebot zwar bereits auf mehr als 20 Millionen Euro erhöht, doch eine Verpflichtung ist vorerst nicht in Sicht. Vielmehr gerät der Poker um Pejcinovic in eine schwierige Phase.

„Wir befinden uns weiterhin in Gesprächen mit den Wolfsburgern. Aktuell sind wir jedoch aus unserer Sicht von einem positiven Ergebnis weit entfernt“, sagte der VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth am Rande des 2:2 in der Testpartie gegen Paris FC – trotz der guten Atmosphäre, in der die Verhandlungen laufen, und trotz der gegenseitigen Wertschätzung zwischen den Protagonisten der Klubs. Doch die Angelegenheit um den deutschen U-21-Nationalspieler könnte zäh werden, denn es hört sich nicht so an, als ob Wohlgemuth gleich am Montag nachlegen will, zumal das Transferfenster noch wochenlang geöffnet ist.

Die Stuttgarter sondieren dagegen weiterhin den Markt und wollen sich nicht treiben lassen. „Es ist nicht davon auszugehen, dass wir in der nächsten Woche einen neuen Spieler bei uns haben“, sagte Wohlgemuth mit Blick auf das Trainingslager in Grassau. Das wäre zwar wünschenswert gewesen für das Team von Trainer Sebastian Hoeneß, aber die Realität ist im Fall Pejcinovic eine andere. Jedenfalls führte der Sportchef aus, dass Pejcinovics Fehlen bei einer Wolfsburger Vorbereitungspartie kein Indiz dafür sei, dass sich dieser auf dem Weg zum VfB befinde.