: „Wie können wir dieses Spiel aus der Hand geben?“
Der VfB Stuttgart war am Sonntagabend lange auf einem guten Weg, einen Dreier gegen Bayer Leverkusen einzufahren. Doch am Ende kam alles anders. So fallen die Reaktionen im Netz aus.
Die Enttäuschung war allen Akteuren ins Gesicht geschrieben.
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Die Fans sorgten schon vor dem Anpfiff für eine angemessene Kulisse beim Gastspiel des Meisters in Stuttgart.
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VfB-Trainer Sebastian Hoeneß veränderte seine Startelf auf drei Positionen. Unter anderem Deniz Undav und Chris Führich nahmen erst einmal auf der Bank Platz.
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Nach einer munteren Anfangsphase war Ermedin Demirovic in der 15. Minute zur Stelle. 1:0 für den VfB.
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Nick Woltemade war an vielen guten Offensivaktionen beteiligt.
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Atakan Karazor stand sinnbildlich für die starke Defensivarbeit der gesamten Mannschaft in Durchgang eins.
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Enzo Millot hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff die große Chance auf das 2:0. Doch Lukas Hradecky im Bayer-Tor parierte – und auch der Nachschuss von Angelo Stiller wurde von Piero Hincapie vor der Torlinie geblockt. So blieb es beim 1:0 zur Pause.
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Der VfB kam perfekt aus der Pause. Woltemade traf nach Vorarbeit von Millot zum 2:0 (48. Minute).
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Bei Bayer um Granit Xhaka lief einfach nicht viel zusammen.
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Es folgte eine erste kleine Drangphase der Gäste – und prompt traf Jeremie Frimpong in der 56. Minute zum Anschlusstreffer.
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In der 62. Minute stellte der VfB den alten Abstand wieder her. Nach einem Konter scheiterte Demirovic noch an Hradecky, doch der Ball prallte an Xhaka und von dort ins Tor: 3:1.
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Bayer steckte aber nicht auf, Piero Hincapie traf nach einer Ecke in der 67. Minute zum 3:2.
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Bayer drückte nun und der VfB bekam immer mehr Probleme.
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In der 88. Minute fiel dann doch noch der Ausgleich. Angelo Stiller traf ins eigene Netz.
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Und als alle schon mit einem Remis rechneten, schlug Patrik Schick zu und traf in der 94. Minute zum 3:4. Game over.
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Der VfB Stuttgart kann einfach nicht gegen Bayer Leverkusen gewinnen. Am Sonntagabend machten die Schwaben lange Zeit ein sehr gutes Spiel gegen den amtierenden Meister. Doch die Abschluss-Partie des 26. Spieltags in der Fußball-Bundesliga sollte dramatisch enden – mit dem schlechteren Ende für den VfB.
Stuttgart führte nach Toren von Ermedin Demirovic (15. Minute) und Nick Woltemade (48.) mit 2:0. Jeremy Frimpong (56.) gelang zwar der Anschlusstreffer, aber ein Eigentor von Granit Xhaka (62.) stellte den alten Abstand wieder her. Bayer gab sich nicht geschlagen und drehte das Duell noch durch Tore von Piero Hincapie (68.), einem Eigentor von Angelo Stiller (88.) und Patrick Schick (90.+4). 3:4 hieß es damit am Ende.
Auf X war die Ernüchterung nach dem Schlusspfiff groß. Dabei fing doch alles mit dem Tor von Demirovic so gut an:
Nick Woltemade lieferte auch wieder von Anfang an ab:
Generell zeigten sich die Fans sehr zufrieden mit der Leistung bis zur Halbzeit:
Bei Bayer fehlte natürlich auch ein wichtiger Spieler:
Und auch in Halbzeit zwei ging es gut los:
Doch dann ging es dahin – und am Ende stand der VfB mit null Punkten da:
Nun steht erst einmal die Länderspielpause an. In zwei Wochen geht es für den VfB dann zu Eintracht Frankfurt. Das Spiel wird am Samstagabend um 18.30 Uhr angepfiffen.