Stimmen zum VfB gegen Freiburg
: Hoeneß: „Wir können nicht zufrieden sein“

Nach der 1:3-Niederlage des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Philipp Maisel, David Scheu und Michael Bosch
Stuttgart
  • Der VfB Stuttgart und Angelo Stiller (links) sind gegen den SC Freiburg böse auf dem Hosenboden gelandet.

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  • Für den Ex-Stuttgarter Julian Schuster ein besonderer Tag: Im ersten Bundesligaspiel als Coach ging es gegen die „alte Liebe“.

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  • Die Stuttgarter starteten optimal: Nach einer Ecke besorgte Neuzugang Ermedin Demirovic das frühe 1:0 – spektakulär per Seitfallzieher.

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  • Der Vizemeister bejubelt den Traumstart in die neue Saison ...

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  • ... und Demirovic bejubelte seinen ersten Treffer im Trikot mit dem Brustring auf besondere Art. Der 26-Jährige wird bald Papa.

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  • Eine Trinkpause Mitte der ersten Halbzeit tat dem VfB aber überhaupt nicht gut ...

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  • ... Freiburg war anschließend deutlich besser im Spiel.

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  • Der VfB tat sich bei Temperaturen über 30 Grad schwer.

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  • Der 1:1-Ausgleich durch Lukas Kübler per Fernschuss war verdient.

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  • Die VfB-Fans machten da weiter, wo sie in der vergangenen Saison aufgehört hatten. Die Unterstützung war gewohnt lautstark.

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  • Das 45. Duell der beiden Clubs in der Bundesliga war nach der Pause zunächst relativ ereignislos.

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  • Jeff Chabot und seine Kollegen war dann aber plötzlich unter Zugzwang ...

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  • ... und Doan stocherte den Ball in der 54. Minute über die Linie. Das Spiel war vollends gekippt.

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  • Kübler erhöhte kurz darauf sogar auf 3:1.

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  • Der VfB wirkte in der Folge etwas ratlos.

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  • Auch die Wechsel – unter anderem kam Justin Diehl – blieben wirkungslos.

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  • Am Ende jubelte Freiburg.

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Am 1. Spieltag der Fußball-Bundesliga spielte der VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg. Der Saisonstart misslang den Schwaben komplett, am Ende hieß es 3:1 aus Sicht der Freiburger. Der VfB steht damit erst einmal am Ende der Tabelle. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir können nicht zufrieden sein. Wir sind gut rein gekommen und haben das Spiel nach der Führung 20 Minuten so gestaltet, wie wir es uns vorgenommen haben. Beim Gegentor zum 1:1 geht es zu einfach über unsere rechte Seite, danach hatten wir keine Kontrolle mehr und müssen froh sein, dass es bei dem Ergebnis bliebt bis zur Halbzeit. Nach der Pause kommen wir wieder gut raus, verlieren den Ball wieder zu leicht auf der rechten Seite. Nach dem zweiten Gegentor war die entscheidende Phase, geben das Spiel aus der Hand, kassieren das 1:3 und kommen nicht mehr zurück. Es waren zu viele einfache Ballverluste.“

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Nach der Trinkpause waren wir nicht mehr konsequent in den Zweikämpfen und auch nicht mehr mit der nötigen Gier unterwegs, nicht mit der angemessenen Körpersprache. Wir haben heute hier und da in der Aufstellung improvisiert. Aber klar, man muss damit zurechtkommen und in die Abläufe kommen. Dann müssen wir so ein Spiel eben über 90 Minuten mit aller Konsequenz durchspielen. Und das ist uns heute nicht gelungen.“

Freiburg-Trainer Julian Schuster: „Die Trinkpausen waren super für uns, um inhaltliche Dinge weiterzugeben. Das war auch nötig gegen so einen super Gegner. Meine Jungs haben sehr gut gespielt, das war ein guter Startschuss – natürlich freuen wir uns über die ersten drei Punkte. Wir hatten Stuttgart, die tollen Fußball spielen, über weite Strecken gut im Griff. Auch die Einwechselungen haben gut geklappt. Großes Kompliment an den ganzen Kader. Wenn man so schlecht startet, mit einem frühen Gegentor, ist es keine Selbstverständlichkeit, so zurückzukommen. Das war sehr reif von uns.“

Alexander Nübel: „„Wir wussten, dass es eklig wird hier in Freiburg – mit dem kleinen Platz, heißes Wetter. Wir müssen die Partie nach der Führung einfach kontrollieren. Das hat nicht geklappt.“

Ermedin Demirovic: „Wir müssen noch stabiler werden. Wir sind einige neue Spieler, die sich noch etablieren und reinfinden müssen. Das kommt alles noch. Wir hatten deutlich mehr Ballbesitz – das müssen wir besser nutzen. Wir sind trotzdem eine geile Truppe. Am Dienstag haben wir die Chance, das zu zeigen.“

Maximilian Mittelstädt: „Freiburg macht mit dem ersten Abschluss den Ausgleich und wir verlieren danach komplett den Faden. Der Treffer kommt aus dem Nichts und war ein Stück weit ein Schock für uns. Da müssen wir besser darauf reagieren. Trotzdem dürfen wir uns jetzt nicht runterziehen lassen, nicht die Köpfe hängen lassen. Zum Glück geht’s am Dienstag schon weiter in Münster.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.

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