Stürmer des VfB Stuttgart: Wieder nicht in der DFB-Startelf – Deniz Undav muss sich gedulden

Der VfB-Stürmer Deniz Undav muss auch in Stuttgart auf seinen Einsatz in der deutschen Nationalmannschaft warten.
IMAGO/Chai v.d. LaageDeniz Undav muss sich vorerst gedulden. Wie erwartet steht der Stürmer des VfB Stuttgart nicht in der Startelf der deutschen Nationalmannschaft an diesem Montag gegen Ghana. Der Bundestrainer Julian Nagelsmann hat sich dafür entschieden, dass Kai Havertz in der MHP-Arena von Beginn aufläuft. Der Angreifer des FC Arsenal soll nach langer Verletzungspause weiter Spielpraxis sammeln, um in WM-Form zu kommen.
Es ist aber davon auszugehen, dass Undav im Laufe der Partie Einsatzminuten erhält. Das hatte Nagelsmann im Vorfeld angekündigt. Der Stürmer mit der Superquote soll sich in seiner sportlichen Heimat für die Weltmeisterschaft empfehlen. Zuvor beim 4:3 gegen die Schweiz war der Stuttgarter nicht eingewechselt worden, da Nick Woltemade in Basel den Vorzug erhielt. Der Bundestrainer begründete dies auch mit einem psychologischen Faktor. Er wolle Woltemade, der sich in England gerade schwer tut, stärken.
Geduldsprobe für Undav – Stiller startet
Insgesamt hat der Umgang mit Undav zu Diskussionen geführt. Nicht nur rund um den VfB. Lange war nicht klar, ob der 29-Jährige überhaupt für die Länderspiele im März nominiert wird – und nun muss sich der erfolgreichste deutsche Angreifer hinten anstellen. „Wir haben mit jedem Spieler ein Rollengespräch geführt. Jeder weiß exakt, woran er ist und was von ihm erwartet wird“, sagte Nagelsmann zu seiner Personalführung. Für Undav, der natürlich zur WM in Nordamerika will, entwickelt sich die Zeit bei der Nationalmannschaft deshalb gerade zu einer Geduldsprobe.
Derweil steht VfB-Mittelfeldspieler Angelo Stiller erneut in der Startelf der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der 24-Jährige war erst kürzlich für den DFB-Kader nachnominiert worden. Auch Ex-VfB-Stürmer Nick Woltemade erhält gegen Ghana die Chance von Beginn an. Im Tor steht VfB-Keeper Alexander Nübel. Dies hatte Julian Nagelsmann bereits einen Tag vor der Partie verkündet.
