VfB Stuttgart bei Holstein Kiel
: „Das 1:0 war der Dosenöffner“

Nach dem 3:0 des VfB Stuttgart bei Holstein Kiel im DFB-Pokal haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Carlos Ubina
Stuttgart
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  • Der VfB Stuttgart hat gegen Holstein Kiel 3:0 gewonnen.

    Baumann/Hansi Britsch/Hansjürgen Britsch
  • Der Gastgeber aus Kiel erwischt den besseren Start in die Partie – und kommt nach Kontern in der achten und elften Minute zu den ersten Chancen des Spiels. Beides Mal verfehlt der Ball jedoch das Tor von Alexander Nübel.

     
  • Mitte der ersten Halbzeit kommt der VfB zu ersten Chancen – doch gefährliche Abschlüsse von Undav und Co. springen dabei nicht heraus.

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  • Die beste Chance aufseiten des VfB hat Chris Führich, doch sein Schuss rauscht knapp am langen Pfosten vorbei.

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  • Der VfB hat zur Pause rund 70 Prozent Ballbesitz, doch bleibt vor dem Tor des Zweitligisten harmlos. Die Folge: Nach 45 Minuten steht es 0:0.

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  • Der VfB kommt verbessert aus der Kabine – und belohnt sich in der 55. Minute in Person von Deniz Undav. Der Stürmer stochert den Ball nach einem Freistoß von Bilal El Khannouss zum 1:0 aus Sicht des VfB über die Linie – dabei erwischt Undav den Kieler Schlussmann Weiner, der behandelt werden muss. Doch das Tor bleibt bestehen.

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  • Aldin Jakupović hat in der 80. Minute die große Chance zum Ausgleich, doch der 19-jährige Stürmer schließ überhastet ab und setzt den Ball am linken Pfosten vorbei.

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  • Die letzten Minuten entwickelt sich ein richtiger Pokalfight mit Chancen auf beiden Seiten.

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  • Chris Führich macht in der 90. Minute den Deckel drauf. Der Flügelspieler bleibt vor dem Tor ganz cool, legt den Ball am Torwart der Gäste vorbei und schiebt locker ein zum 2:0. Doch damit nicht genug.

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  • Atakan Karazor erhöht in der Nachspielzeit mit einem kuriosen Tor zum 3:0. Der Kapitän befördert den Ball im Fallen irgendwie am Torwart vorbei ins Tor. Beim 3:0 bleibt es dann auch. Damit zieht der VfB ins Halbfinale ein – und ist weiter auf Kurs Titelverteidigung.

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Im Viertelfinale des DFB-Pokals ist der VfB Stuttgart bei Holstein Kiel angetreten. Die Kieler stemmten sich dem Favoriten mit aller Macht entgegen, zwangen VfB-Trainer Hoeneß auch zu Umstellungen im Spiel. Nach dem Dosenöffner des 1:0 spielte seine Mannschaft die Partie unter den schwierigen Bedingungen souverän runter. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Es war das erwartbare Spiel. Sie wollten gerade am Anfang gegen unsere Manndeckung viele Spieler herausziehen. Da haben wir eine Weile gebraucht, um uns darauf einzustellen. Dann haben wir es versäumt, selbst ein Tor zu machen. Jamie und Deniz lassen gute Chancen liegen. Es ist einfach wichtig, auch mal durch einen Standard in Führung zu gehen. Haben das Spiel dadurch geöffnet, der Treffer von Deniz war der Dosenöffner. Musste eine große Chance überstehen, aber ansonsten war es verdient. Kompliment an die Jungs, haben sehr diszipliniert gespielt und bis zum Schluss wenig zugelassen. Es waren keine leichten Bedingungen für beide Teams, es war nicht ohne heute, es war schon sehr zapfig. Wir stehen nun wieder im Halbfinale, das ist schon eine Leistung.“

Holstein-Coach Marcel Rapp: „Ich bin stolz und enttäuscht zugleich. Wir haben eine sehr gute Leistung gebracht. Haben das Spiel sehr ausgeglichen gestaltet. Der ausschlaggebende Grund war, dass wir die Chancen nicht verwertet haben. Es ist ärgerlich, dass wir ein Standardtor kassieren, weil wir ansonsten gut verteidigt haben. Wir haben versucht, die Räume eng zu machen und zu kontern, aber auch versucht, Fußball zu spielen. Es hat nicht gereicht, weil wir im Abschluss zu schlecht waren.“

VfB-Spieler Chris Führich: „Die Bedingungen waren sehr schwierig: schwieriger Platz, schwieriges Wetter, unangenehmer Gegner. Darauf haben wir uns eingestellt. Wir verdienen uns die Führung, haben Glück, dass die Chance der Kieler nicht reingeht. Am Ende spielen wir es souverän runter. Nach dem 1:0 haben sie etwas offener gespielt, was ich unangenehmer fand, weil das Anlaufen schwieriger wurde. Aber am Ende ist das alles egal, Hauptsache, wir sind eine Runde weiter. Das war das Ziel. Wir haben uns sehr gut darauf eingestellt, wussten, was wir zu tun haben, das hat man auf dem Platz gesehen. Dass es nicht einfach ist, das über 90 Minuten zu zeigen, ist ganz normal.

VfB-Spieler Deniz Undav: „Es war ein hartes und zweikampfbetontes Spiel. Wir haben es nicht geschafft, früh in Führung zu gehen und das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Das Tor zum 1:0 war aus meiner Sicht kein Foul von mir. Davor habe ich eine Chance vergeben, aber als Stürmer musst du dann irgendwann da sein.“

KSV-Spieler Jonas Meffert: „Wir haben ein sehr, sehr ordentliches Spiel abgeliefert. Dass wir wieder die Chance hatten, ins Halbfinale einzuziehen, ist schon eine starke Leistung. Wir hatten viele sehr gute Möglichkeiten zu treffen. Stuttgart hat das nicht einfach herunterspielen können. Dass wir hier mit 0:3 verloren haben, lag weniger an denen als an uns.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.

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