VfB Stuttgart beim SC Paderborn: „Wir waren viel in der eigenen Hälfte – das haben wir uns so nicht vorgestellt“

Josha Vagnoman (rechts) und der VfB waren in Paderborn viel mit Defensivarbeit gefordert.
IMAGO/Ulrich Hufnagel- VfB siegt 2:0 in Paderborn – der Erfolg ist hart erarbeitet und defensiv geprägt.
- Hoeneß: Gute Anfangsphase, dann Faden verloren. Viele lange Bälle des SCP setzten VfB unter Druck.
- Kettemann sieht Lernprozess bei seinem jungen Team. Ein Punkt sei möglich gewesen.
- Seimen beschreibt ein emotionales Spiel und lobt die defensive Geschlossenheit.
- Wohlgemuth: Zweite Hälfte als Erdung. Paderborn druckvoll, Räume nicht konsequent genutzt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der VfB Stuttgart hat durch einen hart erarbeiteten 2:0-Erfolg beim SC Paderborn drei Punkte in der Bundesliga eingefahren. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir kommen sehr gut ins Spiel, hatten viel Kontrolle und die eine oder andere gefährliche Situation. Mit dem Tor verlieren wir dann etwas den Faden und geben die Bälle zu schnell her. Wir mussten viel verteidigen, waren viel in der eigenen Hälfte, das haben wir uns so nicht vorgestellt. Die langen Bälle sind nicht einfach zu verteidigen, so hat sich Paderborn vorne festgesetzt. Lange Zeit war es viel Arbeit. Es war aber klar, dass es hier anspruchsvoll wird. Wir waren in einer schwierigen Situation mit drei Punkten aus vier Spielen. Deswegen bin ich sehr happy mit dem Sieg. Ein Kompliment für das Verteidigungsverhalten, die Jungs haben sich gegenseitig gepusht.“
Paderborn-Trainer Ralf Kettemann: „Wir hatten einen schweren Start, haben uns dann an den VfB ran gekämpft. Wir sind eine Gruppe von jungen, Bundesliga-unerfahrenen Spielern. Da geht es darum, von Minute zu Minute zu lernen. Wir müssen nah am Tor öfter die richtigen Entscheidungen treffen und bei den Abschlüssen einfach öfter das Tor treffen. Ein Punkt war möglich heute, das nervt. Aber wir müssen auf unsere Entwicklung schauen, das wir langfristig zu Punkten führen. Und da habe ich heute eine Steigerung gesehen im Vergleich zum Hoffenheim-Spiel.“
VfB-Profi Dennis Seimen: „Es war sehr emotional für mich hier in Paderborn. Es war kein einfaches Spiel für uns, wir mussten viel leiden, was wir natürlich nicht so haben wollten. Wir haben uns trotzdem in jeden Ball reingeschmissen und gefightet. Am Ende sind wir dankbar, dass die Null steht.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Der Sieg und die Leistung werden uns heute nicht zu Kopf steigen, dafür war die zweite Hälfte eine zu deutliche Erdung. Wir haben von Anfang an gemekrt, dass uns hier nichts zufliegt. Der SCP hat sich mehr als Bundesliga-tauglich gezeigt und hier ja auch schon anderen Mannschaften das Leben schwer gemacht. Es war klar, dass wir Widerstandsfähigkeit brauchen. Wir haben uns in das Spiel gearbeitet und hatten viele Räume, die wir nicht immer genutzt haben. In der zweiten Hälfte sind die Paderborner mit viel Dampf aus der Kabine gekommen, aber wir müssen die Fehler eher bei uns suchen, haben einige Zweikämpfe nicht gewonnen. Da gab es eine Phase, in der der Ausgleich vielleicht auch verdient gewesen wäre. Der Sieg ist nicht ganz unverdient, denn die Räume hatten wir.“









