VfB Stuttgart gegen Celtic Glasgow
: So lief das letzte Duell im Uefa-Cup 2003

In den Play-offs der Europa League trifft der VfB Stuttgart auf Celtic Glasgow. 2003 gab es dieses Duell schon einmal – mit dem besseren Ausgang für die Schotten.
Von
Cedric Stedler
Stuttgart
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  • Stuttgarts Fernando Meira wird im Hinspiel von zwei Celtic-Profis bedrängt. Am Ende setzen sich die Schotten im Achtelfinale knapp durch. In der Bildergalerie sehen Sie weitere Eindrücke der beiden Spiele aus dem Jahr 2003.

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  • Das erste Highlight eines wilden Schlagabtauschs im Hin- und Rückspiel: Kevin Kuranyi erzielt das 1:0 in Glasgow.

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  • Kevin Kuranyi wirft alles hinein, um die Kugel zu erobern.

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  • Im Fallen überwindet Shaun Maloney (Mitte) Timo Hildebrand zum 2:1-Fürhungstreffer für Celtic Glasgow.

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  • Ioannis Amanatidis (li.) versucht, den Ball gegen Neil Lennon zu behaupten

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  • Didier Agathe (li.) wird von Jochen Seitz gestoppt.

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  • Zvonimir Soldo (li.) trennt Stiliyan Petrov vom Ball.

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  • John Hartson steigt gegen Steffen Dangelmayr (li.) und Andreas Hinkel (re.) am höchsten.

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  • Paul Lambert (re.) setzt gegen Kevin Kuranyi zur Grätsche an.

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Kevin Kuranyi, Alexander Hleb, Fernando Meira und Timo Hildebrand. Nur vier der Namen, die 2003 für den VfB Stuttgart gegen Celtic Glasgow auf dem Platz standen. Am Donnerstagabend (21 Uhr/Liveticker) kommt es in den Play-offs der Europa League zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine. Im bislang einzigen Duell vor über 20 Jahren blieben die Schotten siegreich.

Im Uefa-Cup der Saison 2002/2003, der damals ohne Gruppenphase und direkt im K.o.-Modus ausgetragen wurde, traf der VfB im Achtelfinale auf Celtic. Nach den Erfolgen gegen FK Ventspils, Ferencvaros Budapest und Club Brügge wartete mit den Schotten ein international hoch angesehener Gegner.

Hinspiel (20.02.2003): In Glasgow schaffte es der VfB nach früher Unterzahl dennoch, in Führung zu gehen. Marcelo Bordon foulte Stiliyan Petrov, der ansonsten frei durchgewesen wäre, und wurde von Schiedsrichter Pierluigi Collina bereits nach 17 Minuten des Platzes verwiesen. Zehn Minuten später köpfte Kevin Kuranyi nach Flanke von Krassimir Balakov zum 1:0 ein. Die Freude währte nur kurz: Weitere zehn Minuten später glich Celtic durch Paul Lambert aus – und drehte das Spiel mit dem Treffer von Shaun Maloney noch vor dem Halbzeitpfiff. In Hälfte zwei erhöhte Petrov aus spitzem Winkel zum 3:1. Damit brauchte der VfB mindestens einen 2:0-Heimsieg, um das Weiterkommen doch noch zu sichern.

Der 3:2-Sieg im Rückspiel reicht nicht für den VfB

Rückspiel (27.02.2003): Eine Woche später versuchte sich die Mannschaft von VfB-Trainer Felix Magath an der Aufholjagd. Nach einer Viertelstunde sahen sich die Weiß-Roten aber weit entfernt vom Weiterkommen. Durch die Treffer von Alan Thompson (13.) und Chris Sutton (15.) benötigten die Stuttgarter aufgrund der Auswärtstorregel nun fünf Tore. Der VfB ließ sich trotzdem nicht hängen. Noch vor der Halbzeit traf Christian Tiffert per Kopf zum Anschluss. Nach der Pause tat sich der VfB schwer und kam zu spät ins Rollen. Alexander Hleb glich eine Viertelstunde vor Spielende aus, in der 87. Minute machte Michael Mutzel sogar das 3:2. Die zwei weiteren benötigten Treffer erzielte der VfB in den verbleibenden Minuten aber nicht mehr – und verabschiedete sich damit aus dem Uefa-Cup.

Celtic zog in dieser Saison ins Finale ein, musste sich dort aber dem FC Porto mit 2:3 geschlagen geben. In unserer Bildergalerie sehen Sie einige Ausschnitte des Uefa-Cup-Duells zwischen dem VfB Stuttgart und Celtic Glasgow.

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