VfB Stuttgart: Ohne Bouanani, Stergiou und Diehl – der Kader für die Champions League

Badredine Bouanani (links) und Leonidas Stergiou fehlen auf der A-Liste des VfB für die Champions League.
Julia Rahn- VfB Stuttgart meldet 24 Spieler für die Champions League, Start gegen Viking Stavanger am Mittwoch.
- Bouanani und Stergiou fehlen auf der A-Liste, ebenso Arevalo, Diehl und der verletzte Zagadou.
- Groiß und Nothnagel stehen als lokal ausgebildete Spieler auf der A-Liste – Uefa fordert acht.
- Torhüter Dennis Seimen ist über die B-Liste gemeldet, sie ergänzt die A-Liste mit Nachwuchs.
- Während der Ligaphase ist eine Nachnominierung möglich, in der K.o.-Phase wären drei erlaubt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am kommenden Mittwoch startet der VfB Stuttgart gegen Viking Stavanger (18.45 Uhr) in die Champions League – und nun ist auch klar, mit welchem Kader. Der Bundesligist gab am Dienstag sein 24-köpfiges Aufgebot bekannt, das bis spätestens Mittwochabend beim europäischen Fußballverband Uefa hätte gemeldet werden müssen. Vorausgegangen war wie in den vergangenen Jahren auch ein Personalpuzzle, da die Uefa bestimmte Anforderungen stellt.
Maximal 25 Spieler darf die A-Liste umfassen, wobei acht Plätze für lokal ausgebildete Spieler reserviert sein müssen. Als solcher zählt, wer drei komplette Spielzeiten oder 36 Monate zwischen seinem 15. und 21. Lebensjahr bei seinem derzeitigem Club oder einem anderen Verein aus demselben Land unter Vertrag stand.
Torhüter Dennis Seimen ist über die B-Liste gemeldet
Das hat zur Folge, dass sich Routiniers aus der zweiten Mannschaft der Stuttgarter wie Alexander Groiß (28) und Dominik Nothnagel (31) auf der Liste befinden – andere Akteure aus dem Profikader aber nicht nominiert wurden. Zu den prominentesten Namen auf der Streichliste zählen Flügelstürmer Badredine Bouanani und Außenverteidiger Leonidas Stergiou, zudem fehlen die Offensivspieler Jeremy Arevalo und Justin Diehl sowie wenig überraschend der langzeitverletzte Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou.
Bouanani war bis zuletzt ein Kandidat für eine Leihe gewesen, blieb aber beim VfB und hatte nun bei der Kader-Nominierung für die Königsklasse das Nachsehen gegenüber der Konkurrenz auf dem Flügel um Chris Führich, Jamie Leweling, Leo Sauer und Tiago Tomas. Stergious Nicht-Berufung hat zur Folge, dass zumindest für das Stavanger-Spiel in der kommenden Woche einzig Josha Vagnoman als etatmäßiger Rechtsverteidiger zur Verfügung steht: Lorenz Assignon und Nikolas Nartey fehlen derzeit verletzt.
Die A-Liste kann von Spiel zu Spiel durch eine B-Liste mit jungen Nachwuchsspielern ergänzt werden. Hier kommt in Frage, wer 2005 oder später geboren wurde und seit dem 15. Geburtstag mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre für den VfB spielberechtigt war.
Die A-Liste des VfB umfasst folgende Profis: Fabian Bredlow, Ameen Al-Dakhil, Ramon Hendriks, Josha Vagnoman, Angelo Stiller, Maximilian Mittelstädt, Tiago Tomás, Ermedin Demirovic, Chris Führich, Bilal El Khannouss, Luca Jaquez, Atakan Karazor, Dzenan Pejcinovic, Jamie Leweling, Grischa Prömel, Lorenz Assignon, Jeff Chabot, Deniz Undav, Nikolas Nartey, Finn Jeltsch, Marius Funk, Leo Sauer, Alexander Groiß, Dominik Nothnagel. Hinzu kommt Torhüter Dennis Seimen, der die Anforderungen der B-Liste erfüllt und über diese gemeldet ist.
Während der Ligaphase kann bis zum sechsten Spieltag maximal ein Feldspieler nachnominiert werden, sofern ein Profi auf der A-Liste mindestens 60 Tage verletzt oder krank ausfällt. Sollte der VfB in die K.o.-Phase ab Februar 2027 einziehen, sind insgesamt drei Nachmeldungen möglich. Somit könnten auch im Winter-Transferfenster verpflichtete Spieler noch in der Champions League zum Einsatz kommen.

