WM 2026 in der Rhythmischen Sportgymnastik
: Der Zeitplan im Überblick

Mitte August findet die Weltmeisterschaft in der Rhythmischen Sportgymnastik statt. Fünf Tage lang kämpfen die Gymnastinnen um die Titel. Der Zeitplan im Überblick.
Von
Saskia Ebert
Frankfurt
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Darja Varfolomeev bei den Finals 2026 in Hannover.

Darja Varfolomeev bei den Finals 2026 in Hannover.

picture alliance/dpa

Die Weltmeisterschaften 2026 in der Rhythmischen Sportgymnastik stehen vor der Tür! Mitte August verwandelt sich die Festhalle Frankfurt in eine Bühne für Wettkämpfe auf höchstem Niveau. Wann welche Entscheidungen anstehen, zeigt der Zeitplan im Überblick.

Wann findet die WM 2026 in der Rhythmischen Sportgymnastik statt?

Vom 12. bis 16. August 2026 finden in der Festhalle Frankfurt die Weltmeisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik statt. Rund 340 Gymnastinnen aus mehr als 70 Ländern gehen dabei an den Start.

Der Zeitplan der WM 2026 im Überblick

  • Mittwoch, 12. August, 9:00 Uhr bis 22:30 Uhr: Qualifikation Tag 1
  • Donnerstag, 13. August, 9:00 Uhr bis 22:30 Uhr: Qualifikation Tag 2
  • Freitag, 14. August, 16:00 Uhr : Mehrkampffinale Einzel Group B
  • Freitag, 14. August, 18:30 Uhr : Mehrkampffinale Einzel Group A
  • Samstag, 15. August, 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr: Mehrkampffinale Gruppe
  • Samstag, 15. August, 20:00 Uhr: WM-Show „Wonderful World of Gymnastics“
  • Sonntag, 16. August, 11:00 Uhr: Gruppe 5 Bälle Finale
  • Sonntag, 16. August, 12:10 Uhr: Einzel Reifen Finale
  • Sonntag, 16. August, 12:50 Uhr: Einzel Ball Finale
  • Sonntag, 16. August, 14:00 Uhr: Gruppe 3 Reifen und 2 Paar Keulen Finale
  • Sonntag, 16. August, 15:10 Uhr: Einzel Keulen Finale
  • Sonntag, 16. August, 15:50 Uhr: Einzel Band Finale

Wer wurde für das deutsche Team nominiert?

Neben der Gruppe wurden drei Gymnastinnen nominiert, die Deutschland bei der Heim-WM 2026 vertreten werden. Alle Informationen dazu findet ihr >> hier <<.

Wo kann man die WM mitverfolgen?

Alle Informationen zur Übertragung der Wettkämpfe findet ihr >> hier <<.

So funktioniert die Rhythmische Sportgymnastik

Rhythmische Sportgymnastik verbindet Elemente aus Turnen, Tanz und Ballett mit dem Umgang verschiedener Handgeräte. Die Gymnastinnen zeigen ihre Übungen auf einer Bodenfläche zu Musik und arbeiten dabei je nach Wettbewerb mit Reifen, Ball, Keulen oder Band. Das Seil gehört ebenfalls zur Sportart, wird bei großen internationalen Einzelwettkämpfen derzeit jedoch meist nicht eingesetzt.

Eine Einzelübung dauert ungefähr 90 Sekunden. Während dieser Zeit verbindet die Gymnastin Sprünge, Drehungen, Gleichgewichtselemente, Körperwellen sowie Würfe und Fänge des Handgeräts zu einer zusammenhängenden Choreografie. Das Gerät soll dabei ständig in die Bewegungen eingebunden sein und möglichst kontrolliert geführt werden.

Bei der Bewertung zählen vor allem die Schwierigkeit, die Ausführung und die künstlerische Gestaltung. Für besonders anspruchsvolle Körper- und Geräteelemente gibt es eine höhere Schwierigkeitswertung. Abzüge entstehen beispielsweise durch unsaubere Bewegungen, zusätzliche Schritte, unsichere Landungen oder den Verlust des Geräts. Auch die Musikauswahl, der Ausdruck und der fließende Aufbau der Choreografie spielen eine wichtige Rolle.

Neben den Einzelwettbewerben gibt es Gruppenübungen mit fünf Gymnastinnen. Dabei müssen alle Teilnehmerinnen synchron arbeiten, ihre Geräte untereinander austauschen und schwierige Würfe und Formationen gemeinsam ausführen. Bei großen Wettkämpfen werden zunächst Qualifikationen ausgetragen. Danach folgen häufig ein Mehrkampffinale, bei dem die Ergebnisse mehrerer Übungen zusammengerechnet werden, sowie einzelne Gerätefinals.