WM 2026 in der Rhythmischen Sportgymnastik
: Das ist das deutsche Team

Mitte August findet die WM in der Rhythmischen Sportgymnastik statt. Diese drei Gymnastinnen treten für Deutschland im Einzel und in der Gruppe an.
Von
Saskia Ebert
Frankfurt
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Anastasia Simakova bei der DM 2025.

Anastasia Simakova bei der DM 2025.

picture alliance/dpa

Die Weltmeisterschaften 2026 in der Rhythmischen Sportgymnastik stehen vor der Tür! Vom 12. bis 16. August 2026 verwandelt sich die Festhalle Frankfurt in eine Bühne für Wettkämpfe auf höchstem Niveau. Diese Gymnastinnen treten für Deutschland an.

Das ist das deutsche Team bei der WM 2026 der Rhythmischen Sportgymnastik

Einzelstarterinnen:

  • Darja Varfomolomeev (TSV Schmiden): Alle Geräte
  • Lada Pusch (TSV Schmiden): Reifen, Ball, Keule
  • Anastasia Simakova (TSV Schmiden): Band

Gruppe:

  • Alina Datsenko (TSV Schmiden)
  • Anja Kosan (SC Siemensstadt)
  • Alina Ott (TSV Nürnberg 1846)
  • Helena Ripken (VfL Zehlendorf)
  • Anna-Maria Shatokhin (TSV Schmiden)

Wo wird die WM übertragen?

Gute Nachrichten: Ihr könnt alle Wettkämpfe live mitverfolgen. Alle Informationen dazu findet ihr >> hier <<.

Der Zeitplan der WM 2026 im Überblick

Nach zwei Qualifikationstagen folgen die Mehrkampffinals im Einzel und in der Gruppe. Den Abschluss bilden die Gerätefinals. Den genauen Zeitplan findet ihr >> hier <<.

So funktioniert die Rhythmische Sportgymnastik

Rhythmische Sportgymnastik verbindet Elemente aus Turnen, Tanz und Ballett mit dem Umgang verschiedener Handgeräte. Die Gymnastinnen zeigen ihre Übungen auf einer Bodenfläche zu Musik und arbeiten dabei je nach Wettbewerb mit Reifen, Ball, Keulen oder Band. Das Seil gehört ebenfalls zur Sportart, wird bei großen internationalen Einzelwettkämpfen derzeit jedoch meist nicht eingesetzt.

Eine Einzelübung dauert ungefähr 90 Sekunden. Während dieser Zeit verbindet die Gymnastin Sprünge, Drehungen, Gleichgewichtselemente, Körperwellen sowie Würfe und Fänge des Handgeräts zu einer zusammenhängenden Choreografie. Das Gerät soll dabei ständig in die Bewegungen eingebunden sein und möglichst kontrolliert geführt werden.

Bei der Bewertung zählen vor allem die Schwierigkeit, die Ausführung und die künstlerische Gestaltung. Für besonders anspruchsvolle Körper- und Geräteelemente gibt es eine höhere Schwierigkeitswertung. Abzüge entstehen beispielsweise durch unsaubere Bewegungen, zusätzliche Schritte, unsichere Landungen oder den Verlust des Geräts. Auch die Musikauswahl, der Ausdruck und der fließende Aufbau der Choreografie spielen eine wichtige Rolle.

Neben den Einzelwettbewerben gibt es Gruppenübungen mit fünf Gymnastinnen. Dabei müssen alle Teilnehmerinnen synchron arbeiten, ihre Geräte untereinander austauschen und schwierige Würfe und Formationen gemeinsam ausführen. Bei großen Wettkämpfen werden zunächst Qualifikationen ausgetragen. Danach folgen häufig ein Mehrkampffinale, bei dem die Ergebnisse mehrerer Übungen zusammengerechnet werden, sowie einzelne Gerätefinals.