WM 2026 in der Rhythmischen Sportgymnastik
: Alle Infos zur Übertragung

Mitte August findet die WM in der Rhythmischen Sportgymnastik statt. Hier könnt ihr die Wettkämpfe verfolgen.
Von
Saskia Ebert
Frankfurt
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Lada Pusch bei den Finals 2026 in Hannover.

Lada Pusch bei den Finals 2026 in Hannover.

picture alliance/dpa

Die Weltmeisterschaften 2026 in der Rhythmischen Sportgymnastik stehen vor der Tür! Vom 12. bis 16. August 2026 verwandelt sich die Festhalle Frankfurt in eine Bühne für Wettkämpfe auf höchstem Niveau. Hier könnt ihr die Wettkämpfe live mitverfolgen.

Hier könnt ihr die WM mitverfolgen

Alle Finalentscheidungen könnt ihr im Livestream in der ARD-Mediathek, auf sportschau.de und in der ZDF-Mediathek verfolgen. Alle Wettkämpfe zeigt außerdem Eurovision Sport. Dafür ist lediglich eine kostenlose Registrierung erforderlich.

Der Zeitplan der WM 2026 im Überblick

Wann welche Wettkämpfe stattfinden, haben wir >> hier << für euch zusammengefasst.

Wer wurde für das deutsche Team nominiert?

Neben der Gruppe wurden drei Gymnastinnen nominiert, die Deutschland bei der Heim-WM 2026 vertreten werden. Alle Informationen dazu findet ihr >> hier <<.

So funktioniert die Rhythmische Sportgymnastik

Rhythmische Sportgymnastik verbindet Elemente aus Turnen, Tanz und Ballett mit dem Umgang verschiedener Handgeräte. Die Gymnastinnen zeigen ihre Übungen auf einer Bodenfläche zu Musik und arbeiten dabei je nach Wettbewerb mit Reifen, Ball, Keulen oder Band. Das Seil gehört ebenfalls zur Sportart, wird bei großen internationalen Einzelwettkämpfen derzeit jedoch meist nicht eingesetzt.

Eine Einzelübung dauert ungefähr 90 Sekunden. Während dieser Zeit verbindet die Gymnastin Sprünge, Drehungen, Gleichgewichtselemente, Körperwellen sowie Würfe und Fänge des Handgeräts zu einer zusammenhängenden Choreografie. Das Gerät soll dabei ständig in die Bewegungen eingebunden sein und möglichst kontrolliert geführt werden.

Bei der Bewertung zählen vor allem die Schwierigkeit, die Ausführung und die künstlerische Gestaltung. Für besonders anspruchsvolle Körper- und Geräteelemente gibt es eine höhere Schwierigkeitswertung. Abzüge entstehen beispielsweise durch unsaubere Bewegungen, zusätzliche Schritte, unsichere Landungen oder den Verlust des Geräts. Auch die Musikauswahl, der Ausdruck und der fließende Aufbau der Choreografie spielen eine wichtige Rolle.

Neben den Einzelwettbewerben gibt es Gruppenübungen mit fünf Gymnastinnen. Dabei müssen alle Teilnehmerinnen synchron arbeiten, ihre Geräte untereinander austauschen und schwierige Würfe und Formationen gemeinsam ausführen. Bei großen Wettkämpfen werden zunächst Qualifikationen ausgetragen. Danach folgen häufig ein Mehrkampffinale, bei dem die Ergebnisse mehrerer Übungen zusammengerechnet werden, sowie einzelne Gerätefinals.