Neue Förderung für Elektroautos ab Mai
: Neuwagen teilweise unter 10.000 Euro erhältlich

Durch Herstellerrabatte in Kombination mit der staatlichen Förderung sinken die Preise für neue Elektroautos teilweise beträchtlich.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Die Prämie soll ab Mai beantragt werden können.

dpa

Mit der Neuauflage der staatlichen E-Auto-Förderung im Mai will die Bundesregierung den Absatz von Elektrofahrzeugen wieder ankurbeln. Rückwirkend zum 1. Januar werden beim Kauf von Elektroautos und Plug-in-Hybriden Zuschüsse von bis zu 6000 Euro gewährt – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Parallel zur staatlichen Prämie reagieren viele Hersteller mit zusätzlichen Rabatten. Dadurch sinken die Einstiegspreise einzelner Modelle deutlich. In Einzelfällen sind Elektroautos rechnerisch für unter 10.000 Euro erhältlich, wie eine Auswertung des ADAC zeigt.

Förderung und Rabatte: Wie sich die Preise zusammensetzen

Die staatliche Förderung ist laut ADAC an Bedingungen geknüpft. Entscheidend sind unter anderem das zu versteuernde Haushaltseinkommen sowie die Anzahl der Kinder. Wer die maximale Förderung erhält, kann bis zu 6000 Euro Zuschuss bekommen. Das folgende Schaubild zeigt, an welche Bedingungen die Förderung gebunden ist.

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Unabhängig davon gewähren viele Hersteller zusätzliche Preisnachlässe. Diese gelten häufig für alle Käufer, auch ohne Anspruch auf staatliche Förderung. In Kombination können sich so erhebliche Preisvorteile ergeben.

Der ADAC weist darauf hin, dass es sich bei den besonders niedrigen Einstiegspreisen meist um Idealrechnungen handelt, bei denen sowohl die maximale Förderung als auch alle verfügbaren Rabatte berücksichtigt werden.

Diese E-Autos gibt es rechnerisch für unter 10.000 Euro

Nach aktuellen Marktübersichten des ADAC erreichen nur wenige Modelle diese Preisregion – und auch nur unter optimalen Voraussetzungen.

Citroën ë-C3

Der elektrische Kleinwagen könnte rechnerisch bereits ab rund 8140 Euro erhältlich sein. Grundlage ist ein Listenpreis von gut 20.000 Euro, von dem sowohl die maximale staatliche Förderung als auch zusätzliche Hersteller-Rabatte abgezogen werden. Citroën hatte zeitweise damit geworben, die staatliche Prämie zu verdoppeln.

Dacia Spring

Das aktuell günstigste Elektroauto auf dem Markt bleibt der Dacia Spring. Laut ADAC ist ein Einstiegspreis von etwa 9700 Euro möglich, wenn sowohl die volle staatliche Förderung als auch Hersteller-Rabatte berücksichtigt werden. Ohne Förderung liegt der Preis deutlich höher, zuletzt bei rund 15.700 Euro für besser ausgestattete Varianten.

Weitere günstige Modelle liegen über 10.000 Euro

Auch andere Hersteller bieten derzeit deutliche Preisnachlässe, erreichen jedoch selbst mit Förderung meist keine Preise unter 10.000 Euro.

  • BYD Dolphin Surf: ab etwa 12.990 Euro unter optimalen Bedingungen
  • Smart #1 und #3: zusätzliche Rabatte von bis zu 6000 Euro
  • Peugeot E-208, E-2008 und E-3008: bis zu 5000 Euro Nachlass
  • Ford: pauschal rund 5000 Euro Rabatt auf mehrere E-Modelle
  • VW ID-Modelle: Preisnachlässe von bis zu 5000 Euro
  • Tesla Model Y: zeitweise rund 3000 Euro Rabatt auf bestimmte Fahrzeuge
  • Diese Angebote gelten laut ADAC häufig unabhängig von der staatlichen Förderung, lassen sich aber teilweise mit ihr kombinieren.

    Niedrige Preise gelten nur unter bestimmten Bedingungen

    Der ADAC betont, dass sich die tatsächlichen Preise je nach individueller Situation deutlich unterscheiden können. Nicht jeder Käufer erfüllt die Voraussetzungen für die maximale Förderung. Zudem sind viele Rabattaktionen zeitlich befristet oder an bestimmte Finanzierungsmodelle gebunden.

    Hinzu kommt, dass besonders günstige Preise häufig nur für Basismodelle oder eingeschränkt verfügbare Fahrzeuge gelten. Auch Lieferzeiten und Ausstattungsvarianten können den Endpreis beeinflussen.

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