Bürgergeld wird abgeschafft: Ab wann kommt die neue Grundsicherung?

Das Bürgergeld ist schon bald Geschichte.
M. Schuppich / shutterstock.comNach den Plänen der Bundesregierung wird das Bürgergeld nicht zum Jahresbeginn, sondern im Laufe des Jahres 2026 ersetzt. Ab dem 01. Juli 2026 soll die neue Grundsicherung gelten. Ziel ist es, den Übergang organisatorisch vorzubereiten und die Jobcenter auf die neuen Regeln einzustellen.
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Was sich mit der neuen Grundsicherung ändert
Mit der Reform sollen Rechte und Pflichten von Leistungsbeziehenden verbindlicher geregelt werden. Wer arbeiten kann, soll schneller in Erwerbsarbeit vermittelt werden und stärker an der Überwindung der Hilfebedürftigkeit mitwirken. Der Vermittlungsvorrang in Arbeit soll wieder gelten, Qualifizierungen kommen zum Einsatz, wenn eine direkte Vermittlung nicht möglich ist.
Gleichzeitig sollen die Jobcenter gestärkt werden, um Beratung, Unterstützung und Arbeitsvermittlung gezielter umzusetzen. Sanktionen bei Pflichtverletzungen sollen früher greifen und spürbarer ausfallen, wobei Schutzmechanismen für Familien und Menschen mit psychischen Erkrankungen vorgesehen sind.
Keine Änderung bei der Höhe der Leistungen
An der Höhe der finanziellen Leistungen ändert sich mit der Einführung der neuen Grundsicherung nichts. Die Regelsätze bleiben auch 2026 unverändert. Alleinstehende erhalten weiterhin 563 Euro im Monat, auch die Beträge für Paare, Kinder und Jugendliche bleiben auf dem bisherigen Niveau. Bis zur Einführung im Juli 2026 gilt weiterhin das Bürgergeld. Erst mit dem Inkrafttreten der neuen Regelungen wird das bestehende System offiziell abgelöst.
