Treffen zwischen Putin und Trump
: Was ist das Ergebnis?

Putin und Trump trafen sich vergangenen Freitag in Alaska – die Erwartungen waren hoch. Doch was blieb am Ende des Gipfels?
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Trump begrüßt Putin in Alaska.

AP

Beim Gipfel in Alaska haben der russische Präsident Wladimir Putin und der ehemalige US-Präsident Donald Trump ihre Verhandlungen als konstruktiv und ergebnisorientiert beschrieben. In der anschließenden Pressekonferenz betonten beide Seiten Fortschritte, auch wenn eine konkrete Einigung ausblieb.

Was kam bei dem Treffen heraus?

Putin eröffnete seine Stellungnahme mit Hinweisen auf die gemeinsame Geschichte beider Länder. Er erinnerte an die enge Nachbarschaft von Russland und Alaska sowie an den Zweiten Weltkrieg, als von Alaska aus militärische Hilfslieferungen an die Sowjetunion gingen. Diese gemeinsame Vergangenheit stellte er als Grundlage für eine mögliche Wiederannäherung dar.

Im Mittelpunkt der Verhandlungen stand der Krieg in der Ukraine. Putin sprach von einer „tragischen“ Situation und betonte, Russland sei an einer Beendigung des Konflikts interessiert. Dauerhafter Frieden könne jedoch nur erreicht werden, wenn Russlands Sicherheitsinteressen berücksichtigt würden. Gleichzeitig signalisierte er Bereitschaft, über Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu verhandeln.

Trump unterstrich seinerseits, dass „viele Punkte“ bereits geklärt worden seien, auch wenn ein entscheidendes Abkommen noch ausstehe. Er kündigte an, das Gesprächsergebnis mit NATO-Vertretern und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu erörtern. „Es gibt keinen Deal, bis es einen Deal gibt“, fasste er zusammen.

Wirtschaftliche und politische Perspektiven

Putin hob zudem die Möglichkeiten wirtschaftlicher Zusammenarbeit hervor. Er verwies auf wachsenden Handel und gemeinsame Interessen in den Bereichen Technologie, Raumfahrt und Arktis. Beide Seiten sprachen sich dafür aus, die Beziehungen aus der Konfrontation heraus wieder stärker auf Kooperation auszurichten.

Fazit der Pressekonferenz

Konkrete Vereinbarungen wurden nicht präsentiert. Dennoch sprachen beide Staatschefs von einem „produktiven“ Treffen. Putin zeigte sich überzeugt, dass die geführten Gespräche eine Grundlage für eine Annäherung und letztlich auch für eine Lösung des Ukraine-Krieges bilden könnten. Trump betonte die Fortschritte und stellte weitere Treffen – möglicherweise auch in Moskau – in Aussicht.

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