Mareike Enghusen ist Nahost-Korrespondentin und berichtet aus Tel Aviv.
Wie die Familien der Hamas-Geiseln auf die Friedensbemühungen schauen.
Lange Zeit galt Israels Rekord-Premier Netanjahu als rhetorisch aggressiv, aber militärisch zögerlich. Das hat sich seit dem Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 drastisch verändert. Woran liegt das?
Nach Israels Luftschlag auf Hamas-Führer in Katar könnte Vergeltung auf dem Fuße folgen. Militärisch kann sich der Golfstaat mit Israel zwar nicht messen, über Druckmittel verfügt er dennoch.
Eine internationale Vereinigung selbst ernannter Genozid-Forscher bezichtigt Israel des Völkermordes an den Palästinensern. Wer steckt dahinter – und was ist an den Vorwürfen dran?
Zuletzt hat die internationale Kritik an Israels Vorgehen im Gazastreifen neue Höhen erreicht. Das bekommen auch Unternehmer, Künstler und Wissenschaftler zu spüren. Dabei lehnen viele von ihnen den Gaza-Krieg ab.
Die israelische Armee rückt nach Gaza-Stadt vor. In äußeren Bezirken wird bereits gekämpft. Experten erwarten langwierige Guerillakämpfe.
Mitarbeiter der von der Gaza Humanitarian Foundation beauftragten Sicherheitsfirma behaupten, Wachleute hätten auf Hilfesuchende geschossen.
Das iranische Atomprogramm sei zerstört, jubelt die israelische Regierung nach dem Angriff der USA auf die Uran-Anreicherungsanlagen im Iran. Doch in den Triumph mischt sich auch die Sorge, wie es nun weitergeht.
Israels operative Erfolge im Iran sind beeindruckend und genießen hohen Rückhalt in der israelischen Bevölkerung. Doch trotzdem könnte die Bilanz kippen – wenn das wichtigste Kriegsziel nicht erreicht würde.
Greta Thunberg weist mit ihrer Aktion auf die Not in Gaza hin – ihre Glaubwürdigkeit hat jedoch gelitten, kommentiert Mareike Enghusen.
Das Versprechen des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz, im Westjordanland einen „jüdischen israelischen Staat“ zu errichten, ist nicht bloß Rhetorik: Systematisch treiben Siedlerparteien die Annektierung des Westjordanlandes voran.
Die Mehrheit der Israelis verurteilt die kürzlich beschlossene Ausweitung des Gaza-Krieges. Dabei halten viele ausgerechnet Donald Trump, dessen Wahlsieg die israelische Regierung noch gefeiert hatte, für einen Hoffnungsträger bei der Lösung des Konflikts.
Am Montag hat die Hamas eine weitere israelische Geisel freigelassen – als „Zeichen des guten Willens“, wie US-Präsident Trump behauptet. Können sich Israel und die Hamas unter dem Druck der USA doch noch auf eine neue Waffenruhe einigen?
Der Zustand der drei freigelassenen Männer ist kritisch. Stark abgemagert freuen sie sich auf ihre Frauen und Kinder. Zwei von ihnen erfahren erst dann vom Tod ihrer Liebsten.
Die Hamas lässt sich im Gazastreifen als Sieger feiern und kündigt weitere Angriffe auf Israel an. Lässt sich die neuerliche Kontrolle der Islamisten über das Gebiet noch verhindern?
Der Fund einer weiteren toten Geisel verschärft in Israel die Debatte um eine Einigung mit der Hamas. Deren Angebot, nur einige der Geiseln freizulassen, stellt Israel vor ein schweres Dilemma.
Die Gesundheitsversorgung im Gazastreifen wird immer prekärer – nach UN-Angaben ist nur knapp die Hälfte der Kliniken teilweise funktionsfähig. Dennoch nutzt die Terrororganisation Hamas laut israelischen Angaben immer noch große Krankenhäuser als Verstecke und Kommandozentralen.
In der Jerusalemer Altstadt findet sich zwar ein muslimischer Bäcker, der köstliche Christstollen verkauft. Aber die Touristen bleiben fern.
Der Sturz des Assad-Regimes könnte die Machtverhältnisse im Nahen Osten grundlegend verändern. Experten warnen vor einer Eskalation des Atomstreits mit dem Iran.
Die Hisbollah und Israel sollen sich auf ein Abkommen geeinigt haben. Bald schon könnten die Waffen schweigen. Und einige hegen die Hoffnung, dass dies mehr sein könnte als nur eine Verschnaufpause.
Fast Hundert LKWs wurden allein am Wochenende laut UN ausgeraubt. Es fehlt in Gaza eine zivile Autorität – außer der Hamas.
Die Wiederwahl Donald Trumps bestärkt Israels extreme Rechte: Die Regierung plant eine Annexion des Westjordanlands im kommenden Jahr. Wie realistisch, wie gefährlich sind die Pläne?
Die Wiederwahl Donald Trumps bestärkt Israels extreme Rechte: Finanzminister Bezalel Smotrich will im nächsten Jahr das Westjordanland annektieren. Nun soll sogar Ministerpräsident Netanjahu im kleinen Kreis bestätigt haben: Ist Trump im Amt, kommt Annexion auf die Agenda. Wie realistisch, wie gefährlich sind die Pläne?
Israels Ministerpräsident hat seinen Verteidigungsminister gefeuert – in einem Moment, da jederzeit mit einem iranischen Angriff gerechnet werden kann.
Ein israelischer Journalist hat auf Einladung eines Soldaten ein Haus gesprengt. Der Fall hat in Israel eine Debatte über die Rolle von Medien im Krieg angefacht: Wie unabhängig berichten israelische Reporter?
Der israelische Gegenschlag auf Iran war sehr begrenzt, wohl auch auf Druck der USA. Wie es nun weiter gehen könnte, sehen Experten durchaus unterschiedlich.
Zuletzt war Sinwar alleiniger Hamas-Chef. Über ein Jahr lang war es ihm gelungen, sich dem Zugriff der israelischen Armee zu entziehen. Wie geht es mit der Terrororganisation weiter?
Der Tod Sinwars bietet die beste Chance seit Langem, das Elend für israelische Geiseln und palästinensische Zivilisten zu beenden, meint Israel-Korrespondentin Mareike Enghusen. Dennoch braucht es vor allem eine strategische Langzeitvision für Gaza.
Nach der Tötung von Hamas-Führer Yahya Sinwar wachsen in der israelischen Bevölkerung die Hoffnungen auf eine Freilassung der Geiseln und einen Waffenstillstand mit der Terrorgruppe. Das hängt allerdings von einige Faktoren ab.
Der Krieg zwischen Israel und dem Iran spielt sich oft im Verborgenen ab: Bei Tel Aviv wurde nun ein Paar verhaftet, das Aufträge des iranischen Geheimdienstes ausgeführt haben soll. Derweil verdichten sich Gerüchte um einen bevorstehenden israelischen Gegenschlag auf den Iran.
Mindestens vier israelische Soldaten wurden von einer Hisbollah-Drohne getötet, Dutzende weitere verletzt. Ein israelischer Drohnenexperte erklärt, warum die Drohnen für die Flugabwehr eine Herausforderung sind.
Mehr als 40 000 Menschen sind seit Ausbruch der Kämpfe im Gazastreifen ums Leben gekommen – und es ist kein Ausweg aus dem Elend in Sicht.
Am 7. Oktober jährt sich zum ersten Mal der Angriff der palästinensischen Terrororganisation Hamas auf Israel. Er hat die israelische Gesellschaft traumatisiert – und verhärtet.
Mehrere Quellen berichten von palästinensischen Zivilisten, die die israelischen Streitkräfte im Gazakrieg absichern sollen. Was hinter den Vorwürfen steckt.
Viele Israelis haben für den Fall eines Luftangriffs Vorkehrungen getroffen. Eine Familie nahe Tel Aviv zeigt, wie sie sich schützt und wie sie mit der Angst umgeht.
Seit dem Fund der sechs toten Geiseln am Sonntag ist Israel in Aufruhr. Es gibt aber auch Demos gegen Verhandlungen mit der Hamas.
Der Fund von sechs getöteten Geiseln im Gazastreifen, die vor wenigen Tagen offenbar noch lebten, schwächt Netanjahus Argument, dass militärischer Druck zur Befreiung von Geiseln führe, meint unsere Korrespondentin Mareike Enghusen.
Die israelischen Soldaten waren schon ganz nah. Dann haben Hamas-Männer Hersh Goldberg-Polin und fünf weitere Geiseln ermordet. Und immer mehr zeigt sich: militärischer Druck bringt die israelischen Geiseln nicht nach Hause.
Als „letzte Chance“ auf eine Waffenruhe bezeichnen die USA die aktuellen Verhandlungen Israels mit der Hamas. Ein Knackpunkt ist dabei ein Korridor an der Grenze zu Ägypten.
Während sich an der Grenze zum Gazastreifen im Westen Israels eine mögliche Feuerpause abzeichnet, spitzen sich die Unruhen an der Grenze zum Libanon im Norden zu. Steht die Region am Rande eines zweiten Krieges?
Unter den Menschen, die von der Hamas aus Israel entführt wurden, sind viele Minderjährige. Nachdem die ersten von ihnen befreit sind, wird immer deutlicher, was ihnen angetan wurde.
Greta Thunbergs Gaza-Mission:Einseitig und kaum glaubwürdig
Greta Thunberg weist mit ihrer Aktion auf die Not in Gaza hin – ihre Glaubwürdigkeit hat jedoch gelitten, kommentiert Mareike Enghusen.