Gemeinderatswahl Stuttgart 2024 Das sind die 60 neu gewählten Stuttgarter Stadträte

In der Bildergalerie zeigen wir die jeweils stimmstärksten in den Gemeinderat gewählten Kandidatinnen und Kandidaten. Klicken Sie sich durch! Foto: ZGS/Montage:Ruckaberle

Die Gemeinderatswahl in Stuttgart ist fertig ausgezählt. Nun steht fest, wer ins Gremium einzieht. Wer kommt rein, wer ist Stimmenkönig, wer steht besser da als auf dem Wahlzettel?

Digital Desk: Jan Georg Plavec (jgp)

Die Stuttgarter Stimmenkönigin heißt Petra Rühle. Die Grünen-Stadträtin und Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat hat am Sonntag mehr Stimmen geholt als alle anderen Kandidierenden bei der Gemeinderatswahl – genau 119 328. Das Endergebnis der Gemeinderatswahl hat die Stadtverwaltung am Dienstagnachmittag online bekanntgegeben.

 

Auf Platz zwei landet Alexander Kotz (CDU). Er ist neben Rühle der einzige Bewerber mit mehr als 100 000 Stimmen (100 121) – und ebenfalls auf dem Wahlzetteln seiner Partei auf Platz eins aufgeführt worden. Das sichert ihm nicht nur die Stimmen jener, die einzelnen Kandidaten bis zu drei Stimmen geben – sondern auch von den Wählerinnen und Wählern, die den ganzen Stimmzettel abgegeben haben.

Das sind die 60 neuen Stuttgarter Gemeinderäte

Die Tabelle zeigt alle Gewählten. Wischen Sie durch die Tabelle, um alle Namen zu sehen:

Insgesamt 24 der gewählten Stadtrats-Mitglieder stehen besser da als auf dem Stimmzettel, 20 schlechter und 16 landen wie Kotz oder Rühle auf dem gleichen Rang wie am Stimmzettel.

Wer sich deutlich verbessert hat

Deutlich besser als auf dem Wahlzettel hat beispielsweise Andrea Unsöld (CDU) abgeschnitten. Sie stand auf Platz 32 des Wahlvorschlags und landete bei den Stimmen auf Platz 8. Markus Reiners (ebenfalls CDU) sprang von Platz 19 gar auf Platz 3. Friedrich Haag (FDP/DVP) kam von Listenplatz 11 auf Rang 4 im Stimmenranking. Konrad Zaiß kandidierte bei den Freien Wähler auf Platz 44 und kam auf Rang fünf – das reichte aber knapp nicht, um im Gemeinderat zu bleiben.

Ebenfalls nicht mehr gewählt wurde Andreas Winter. Er hatte die Grünen-Fraktion verlassen und auf Platz eins der „Stuttgarter Liste“ kandidiert. Doch die dort Zweitplatzierte Laura Halding-Hoppenheit kam auf deutlich mehr Stimmen und zieht für die erstmals kandidierende Liste als einzige Kandidatin in den Gemeinderat ein.

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